Trainingsequipment

Auf dieser Liste zähle ich all das Trainingsequipment auf, das ich über die Jahre meines Trainings, als äußerst nützlich betrachte. Es sind hauptsächlich Sachen rund um das Thema Calisthenics und Lifestyle, aber auch ein paar Dinge, die Du im Alltag nutzen kannst.

Wenn Du meine ganze Reiseausrüstung suchst, findest Du sie auf dieser Seite.

Ich hoffe diese Liste kann Dir etwas Inspiration geben und den ein oder anderen sinnlosen Kauf ersparen. Wenn Du irgendwelche Fragen oder Anregungen zu dieser Liste hast zöger nicht zu fragen!

Das Equipment, das ich hier verlinkt habe sind keine Affiliatelinks. Das heißt, ich bekomme keinen Abschlag vom Verkauf. Daher linke ich frei zu den Produkten, die ich benutze und die am günstigsten sind, ohne dabei eine bestimmte Marke zu bevorzugen.

 

 

Trainingsequipment

Turnringe

Das beste Equipment

Meiner Meinung nach eines der vollständigsten Trainingsgeräte. Man merkt meine Liebe glaube ich. 😀 1

  • Das absolute Nonplusultra des Calisthenics. Ringe sind das ultimative Tool. Sie fördern die sogenannte reflexive Schulterstabilität, da Sie von Haus aus instabil sind.
    Daher sind viele Übungen um einiges schwerer. Aber Sie sind großartig für die Schultergesundheit.
  • Ringe ermöglichen auch einen brutalen Kraftaufbau. Wenn Du an einer Bar 15 Dips schaffst sind es an den Ringen maximal die Hälfte – bei voller Konzentration und guter Ausführung.
    Dein Körper muss richtig viel Kraft in das Ausgleichen der Instabilität setzten. Das fordert die Rotatorenmanschette und die stabilisierende Muskulatur extrem.
  • Zugegebenermaßen ist der Einstieg etwas schwerer, aber er lohnt sich! Ich liebe diese Teile und werde echt traurig bei dem Gedanken, Sie nicht schon früher entdeckt zu haben.
    Ich nutze nun seit einem Jahr diese günstigen Turnringe*  aus Holz und bin total zufrieden mit Ihnen.

 

Kreide

  • Ich denke mal Kreise ist recht selbsterklärend. 😀
    Sie hilft Dir, dass Du nicht von Deinen Ringen und Bars abrutschst. Dadurch kannst Du Deine Griffkraft besser nutzen während den Übungen. Und es schont die Hände, wenn man nicht dauerhaft abrutscht. Ich nutze diese flüssige Boulderkreide von Elliot St.*
  • Die meisten Fitnessstudios erlauben keine Kreide im Pulverzustand, wie man Sie aus den Kletterhallen kennt.
    Dort schafft Flüssigkreide Abhilfe. Nachdem Sie auf der Hand aufgebracht wurde und eingetrocknet ist, bleibt Sie auch da! Sie lässt sich allerdings etwas schwerer abwaschen.

 

Handgelenksbandagen

  • Handgelenksbandagen sind ein super Tool, aber man sollte Sie nicht als Standard nutzen!
    Bei schweren Übungen, die intensiv auf das Handgelenk gehen oder angeschlagenen Unterarme durch den False Grip, können Sie dennoch wunderbar Abhilfe schaffen.
  • Ich nutze die Bandagen von Gornation*. Sie nehmen so gut wie keinen Platz weg und man kann Sie daher eigentlich überall mit hinnehmen. 

Resistenzbänder und Tubes

  • Diese kleinen bunten Bänder können den Sprung von einer Progressionsstufe zur Nächsten deutlich erleichtern. Je nach Stärke nehmen Sie einen bestimmten Teil Deines Körpergewichts raus. Dadurch kannst Du Übungen üben, zu denen Du aus eigener Kraft knapp noch nicht in der Lage wärest.
    Zum Beispiel hilft das sehr beim Training für den Front und Back Lever, aber auch immens für den ersten Pullup!
  • Tubes sind die recht lockeren Bänder, manchmal mit Griffen an beiden Enden. Sie gibt es eigentlich in jedem Gym. Ich nutze die Tubes immer zum Aufwärmen und kann es jeden nur ans Herz legen!
  • Resistenzbänder sind klein, günstig und gut zu transportieren. Außerdem sind die bunten Teile unzerstörbar! Meine sind so alt, dass es die Marke nicht einmal mehr auf Amazon gibt :-D. Empfehlen kann ich diese Bänder von Via Fortis*.

 

Bloodflowrestrictionbänder

  • Diese recht starren Bänder tuen genau das, was der Name sagt. Sie sollen die Blutzufuhr zu einer Gliedmaße verringern. Manchmal werden die Bänder auch Voodoofloss oder einfach nur BFR-Bänder genannt.
  • Es gibt die Manschetten, mit denen man eine längere Zeit trainieren kann – diese sind im Bodybuilding recht beliebt. Oder es gibt die physiotherapeutischen Voodoobänder mit denen man für KURZE Zeit den Blutfluss in und aus einer Extremität stark stauen kann.
  • Das klingt sicher erst einmal total unsinnig und gruselig, hat aber viele nützliche Anwendungen:
    Ich „flushe“ damit als Regenerationsmaßnahme gerne 1-2x die Woche meine Unterarme und Beine. Das Pinzip ist folgendes: Man belastet den Arm locker für 2-3 Minuten, während das Band recht straff angelegt ist. Durch die kurze Stauung des Blutes schießt es danach umso stärker in den Arm wieder rein.
  • Wenn Dich diese Regenerationsmaßname interessiert informiere Dich vorher genau! Ich habe es damals in dem MWOD Kurs von Kelly Starret kennengelernt. Bei falscher Nutzung kann man viel kaputt machen! Ich nutze das schnieke Voodoofloss* hier.

 

Gua Sha Klaue

  • Gua Sha Klauen sind quasi die Hardcoreblackrollen. Sie sind zur gezielten Massage von Geweben gedacht, um die Durchblutung zu erhöhen und so die Regeneration zu verbessern.
    Ich nutze diese Technik gerne für meine Waden und Unterarme. Informiere Dich auch hier vorher, wie das Equipment genau einzusetzen ist!
  • Es wird die zu behandelnde Stelle eingeölt und danach mit einem harten Stielförmigen gegenstand hart ausgestrichen. Spoiler: Es tut weh und danach sieht man für Tage aus, als ob man 10 Runden Vollkontakt im MMA Käfig gekämpft hat!
  • Diese Massagetechnik kommt Ursprünglich aus dem südostasiatischen Raum. . Dort massiert man sich mit allem, was grade zur Verfügung steht – Münzen, Besteckstiele, oder sogar Jadesteine*.
    Löffel kann ich zum Beispiel empfehlen als Haushaltsalternative.

 

 

 

Allgemeine Gesundheitsgadgets

Pulsgurt

Trainingsequipment zur Herzüberwachung

Nur wer misst, weiß genau Bescheid.1

  • Ein Pulsgurt ist absolut kein Muss an Trainingsequipment, aber für jemanden der regelmäßig Cardio macht oder gewisse Gesundheitsparameter überwachen möchte sehr praktisch.
  • Mithilfe eines Pulsgurtes lässt sich wunderbar der Puls messen, Welch Wunder… Interessant ist hierbei der Ruhepuls und der Puls bei verschiedenen Aktivitäten. Außerdem misst ein Pulsgurt, da er vom Prinzip her wie ein EKG ableitet auch die Herzfrequenzvariabilität oder HRV. Dieser Wert ist ein wichtiger Indikator für Herzgesundheit und interessanterweise Übertraining.
  • Die meisten Gurte kommen mit einer App, die die Aktivitäten aufzeichnet. Sie misst dann Werte, wie die Dauer, die verbrannten Kalorien und den Puls. Das tut so ein Gurt sehr genau! Der Gurt von Polar* ist super, hat bei mir schon so einiges mitgemacht und für alle Interessierten eine klare Empfehlung.

 

Blutdruckmessgerät

  • Ebenso wie der Pulsgurt lassen sich mit einer Blutdruckmanschette gewisse Gesundheitsparameter überwachen. Ich glaube ich muss wohl nicht erklären, was so ein Teil macht. Die kennt jeder 😀
  • Praktisch finde ich die Bluetoothvariante mit App, die tagtäglich die Werte mit aufzeichnet und speichert. Diese Manschette von Omron*  deckt all diese Funktionen wunderbar ab.

 

Jonglierbälle

Jongleur mit Jonglierbällen

Es ist schwieriger als es aussieht.1

  • Jonglieren ist cool und macht Spaß! Außerdem ist es mal ein ganz anderer Input für unser Nervensystem. Es ist eine enorme Arbeit das visuelle und motorische gleichzeitig in diesem Tempo zu verarbeiten.
  • Es gibt sogar einige Studien zur Neuroplastizität und Jonglage, sowie dem Jonglieren als Maßnahme, um den altersbedingten Hirnabbau zu beeinflussen.2 Ich nutze diese Jonglagebälle*.

 

 

 

Alltagsgegenstände

Barfußschuhe

  • Wie Du sicher schon bemerkt hast liebe ich, minimalistische Schuhe. Dieser Punkt ist für mich ein Punkt, wo man bei mir schwer gegen argumentieren kann. Das gebe ich offen zu 😀
  • So langsam kommen auch viele schicke und erschwingliche Modelle auf den Markt. Ich beziehe meine Schuhe bislang immer von Vivobarefoot. Von denen kannn ich den Stealth II und Primus Lite wärmstens empfehlen. Dies sind gute Allroundschuhe. Ich nutze Sie im Alltag zum Gehen, zum Laufen und im Gym für alles mögliche.
  • Auch empfehlen kann ich die Barfußschuhe von Feelgrounds, die grade auf Indigogo „gecrowdfounded“ wurden. Sie sehen aus wie normale Sneaker, aber mit den Vorteilen eines minimalen Designs!

 

 

 

 

 

Fußnoten:

1 Die Credits für diese Bilder gehen an Pixabay

2 Für alle angehenden Jongleure: Der Artikel auf Wikipedia über die physiologischen Aspekte des Jonglierens ist sehr interessant, sowie dieser Beitrag auf der Website der Oxford University.