Routinen

Schreiben – 5 Gründe dafür mehr Deiner Gedanken aufzuschreiben

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Du befindest Dich hier: Startseite » Blog » Calisthenics » Routinen » Schreiben – 5 Gründe dafür mehr Deiner Gedanken aufzuschreiben 

18 Minuten Lesezeit

 Schreibst Du regelmäßig Deine Gedanken nieder? Bist Du gerne am Schreiben? Oder tust Du es außerhalb von Schule, Studium und Job nur wenig?Schreiben kann in den verschiedensten Formen sein:
  • Die beliebtesten sind wohl unbestreitbar Tagebücher
  • Andere schreiben lieber ein paar Seiten Fließtext frei raus
  • Wieder andere verfassen Poesie und drücken sich so aus
Ich finde unsere Fähigkeit Gedanken aufzuschreiben und zu verbildlichen sehr beeindruckend. Wir schaffen es spannende Fakten, fantastische Geschichten und mitreißende Emotionen alleine dadurch herüberzubringen, dass wir es aufschreiben und andere es lesen.Das Geschriebene überdauert selbst uns und unsere Message lebt nach unserem Tod weiter. Faszinierend, oder?Seitdem ich regelmäßig ein Tagebuch führe und Blogposts schreibe ist es mir erst wirklich bewusst geworden, wie gut das meinem Kopf tut.Dieses komische Gefühl kennst Du sicher auch, wenn der eigene Kopf an sich total aktiv ist, viele Gedanken produziert, aber man nichts sinnvolles rausbringen kann, oder?Also bringe etwas Sicht in den Nebel in Deinen Kopf und lese weiter! Der Post ist in folgende Unterpunkte gegliedert:
  1. Aufschreiben schafft Ordnung im Gedankenchaos
  2. Aufgeschriebene Gedanken lassen sich unvoreingenommener betrachten
  3. Das Aufschreiben seiner Gedanken macht intelligenter
  4. Geschriebenes transportiert und verarbeitet Emotionen
  5. Schreiben gibt Dir die Möglichkeit anderen Menschen durchdacht etwas mitzuteilen
  
Schreiben im Team
Auch im Team ist das Ideen sammeln und aufschreiben eine effektive Methode sinnvolles zu produzieren.
   [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

I. Aufschreiben schafft Ordnung im Gedankenchaos

Kommen Dir Deine Gedanken manchmal auch so chaotisch vor, als würden zwei schwarze Löcher kollidieren?Mir geht es so echt häufig. Es fängt manchmal schon dabei an, meinen Tag fest zu planen und ihn so zu verfolgen, wie vorgesehen. Daher schreibe ich alles auf. Sei es in meinem Wochenplaner*, meinem Tagebuch* oder hier in einem Post.
mindmap organisieren
Entweder man liebt oder hasst Sie: Mindmaps
Regelmäßiges Aufschreiben der ganzen Gedanken in unserem Kopf kann uns helfen dieses Chaos zu ordnen. Du kannst Deine Gedanken einfach runter Schreiben oder auch grafische Darstellungen wählen.Gerade abends vor dem Schlafengehen, wenn sich die Gedanken drehen, kann das sehr helfen etwas Klarheit zu bekommen.Deine ehemalige Deutschlehrerin hatte wohl recht damit, dass Mindmaps, Pro und Contra Listen, sowie einfache Aufzählungen Ihre Daseinsberechtigung haben.   [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

II. Aufgeschriebene Gedanken lassen sich unvoreingenommener betrachten

Die meisten Gedanken in unserem Kopf hören sich für uns echt schön und sinnvoll an:“Ich sollte mal der neuen Praktikantin etwas näher kommen. Ich will nur schauen, ob ich überhaupt noch attraktiv auf andere wirke. (Spoiler: Freundinnen erfahren ALLES, irgendwann!)” “Nach 10 Bier heute Abend, kann ich morgen früh sicher noch arbeiten, als wäre nichts gewesen.” Sind aber von außen betrachtet dann alles andere als klug.Das sind nun zwei simple Beispiele, aber es funktioniert vor allem bei komplexeren Ideen am besten. Mir hilft es immer Gedanken, über die ich mir lange den Kopf zerbreche mal zu Papier zu bringen oder gleich einen ganzen Post darüber zu schreiben.
schön schreiben
Schreiben hilft Deinem internen Bullshitalarm.
Nun weißt Du auch wie das Meiste hier zustande gekommen ist. Reine Strukturarbeit an meiner Birne.Und ab und zu auch mal der innere Drang etwas Gutes an die Welt zurückzugeben.Also, wenn Du mal wieder Probleme hast eine Entscheidung zu treffe, schreib alle Möglichkeiten auf. Dein Bullshitalarm wird sich dann automatisch melden!   [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

III. Das Aufschreiben seiner Gedanken macht intelligenter

Intelligenz ist zu einem Teil genetisch bestimmt. Jedoch lässt sie sich auch durch Übung verbessern.Der kanadische Psychologieprofessor Jordan B. Peterson hat in seinem Buch 12 Rules for life: An Antidote to Chaos das Ordnen, Niederschreiben und unbeeinflusste Nachdenken über seine Gedanken als einen der besten Wege genannt, um nachhaltig an seiner Intelligenz zu arbeiten.Wenn Dich das Thema der Intelligenzbildung weitergehend interessiert hab ich da was für Dich: Das Video des deutschen Youtuber’s Logical Lemon fasst die Sichtweise des Professors sehr gut zusammen und bringt dieses Thema sehr einfach und verständlich rüber:Hier geht es zu Logical Lemon’s Video   [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

IV. Geschriebenes transportiert und verarbeitet Emotionen

Wie gut fühlt man sich bitte immer, wenn man mal mit jemand Vertrautem über seine Probleme gesprochen hat? Man ist einfach erleichtert, auch wenn es etwas Überwindung kostet sich so zu öffnen.Beim Schreiben finde ich es ähnlich. Es hilft enorm einfach mal seine Gedanken und emotionalen Ballast aus sich herauszubekommen. Mir hilft das Aufschreiben ebenfalls wunderbar bei der Entscheidungsfindung von verschiedenen wichtigen Dingen.
handschrift
Könnte ich mal so schreiben… 😀
Erst letztens hab ich überlegt, ob ich Nichtmal für ein Jahr verreisen soll und habe es aufgeschrieben. Alle Infos, die ich dazu fand und alle Probleme habe ich notiert und bestmöglich versucht zu beantworten.Danach war die zweifelnde Stimme in meinem Kopf absolut nicht mehr so groß wie am Anfang. Ich habe alle negativen Gedanken, dabei in lösbare Probleme verwandelt. Probier es unbedingt mal aus, wenn Du Dich wieder schwertust Dich auf irgendetwas festzulegen!   [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

V. Schreiben gibt dir die Möglichkeit anderen Menschen durchdacht etwas mitzuteilen

Beim Aufschreiben Deiner Gedanken hast Du Zeit. Du kannst Sie durchdacht aufschreiben und Deine Struktur klar ausbauen. So bleibt weniger Platz für Missverständnisse und es ist quasi unmöglich einen Punkt zu vergessen.Das kann beim Sprechen ja doch mal schnell passieren. Wir kennen es alle. Mir passiert es jedenfalls andauernd. Du kennst sicher auch diesen Moment nach einem Gespräch, wenn Dir 100 Dinge einfallen, die Du viel besser hättest sagen können. Stattdessen kam aus einem nur irgendein unförmiges Gebrabbel raus.Auch Dein Gegenüber, also Dein Leser hat Zeit Dein Geschriebenes zu lesen und zu verstehen. Er kann sich Deiner Punkte klar werden und entscheiden, ob er Dir übereinstimmt oder eine andere Ansicht hat.Das Lesen ist außerdem eine tolle Aktivität um neues zu lernen und neuen Input zu bekommen. Meinen Beitrag dazu verlinke ich Dir hier einmal.  
Tagebuch schreiben
Wenn so mal meine Arbeitsfläche aussehen würde – Hat was von der “Indiana Jones” Reihe das Bild findest Du nicht?
   [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Also schreibe mir gern mal in die Kommentare, wie Du Deine Gedanken ordnest! Schreibst Du ein Tagebuch oder ab und zu etwas auf in irgendeiner Form? Wie ich es handhabe ist ja recht offensichtlich… 😀Bis dahin, man schreibt sich!,Kevin 🙂[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]
Tags

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to top button
Close