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Mindset

4 Gründe für eine Morgenroutine

am
15. Mai 2019
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12 min. Lesezeit

Heute möchte ich mit Dir über die Vorteile einer Morgenroutine reden. Ich bin selber erst vor circa einem halben Jahr zu einer festen morgendlichen Routine gekommen und erweitere diese noch hier und da.

Falls Dir Morgenroutinen noch gar nichts sagen und Du einfach aus dem Bett, nach dem 6ten Weckerklingeln unter die Dusche hetzt und dann zur Arbeit oder Schule gehst, überdenke dieses Mindset einmal. Lies weiter und lerne warum!

 

In diesem Artikel schreibe ich über folgende Themen:

  1. Warum ist eine Morgenroutine so effizient?
  2. Was bringt es mir morgens etwas Zeit nur für mich zu haben?
  3. Wie kann ich das nun umsetzen?
  4. Meine Morgenroutine – als Beispiel
  5. Ideen für Inspirationslose oder Neugierige

 

Sonnenaufgang über Feldern am Morgen

Sonnenaufgänge haben schon etwas Magisches an sich. 3

 

 

 

I. Warum ist eine Morgenroutine so effizient?

Mit einer Morgenroutine nimmst Du Dir zu 100 % jeden Tag Zeit für Dich und Deine Gedanken.
Der Morgen startet meist ruhig und entspannt, ohne Stress, vorausgesetzt Du stehst nicht erst um halb 8 auf, wenn um 8 der Chef erwartet, dass Du da bist.

Diese Zeit am Morgen mit diesem ruhigen Vibe ist die perfekte Zeit um in sich zu gehen.

Du kannst morgens schon für Deine Ziele arbeiten oder Deine wirklich wichtigen Tasks für den Tag erledigen, bevor alle anderen den ersten Kaffee runter haben.

Du kannst aber auch entspannt und energetisiert in den Tag starten, den Kopf morgens schon freibekommen und mit Positivismus in den kommenden Tag starten.

 

Kaffee gehört in die Morgenroutine

Morgenzeit sind Kaffeezeit! 3

Egal, was der folgende Tag noch bringt. Du hast den Tag schon gewonnen, bevor er begonnen hat und etwas nur für Dich getan!

Hier liegt die Macht und das wirklich glücklich machende an so einer Morgenroutine.
Mindestens genauso effizient ist eine passende Abendroutine, die Hand in Hand geht.

 

 

 

II. Was bringt es mir morgens etwas Zeit nur für mich zu haben?

Meiner Meinung nach ist Zeit für sich eh eine der wichtigsten Sachen. Davon kann man fast nie genug haben.

Aber nun mal ernsthaft. Nachdem Du morgens schon eine kleine Auszeit nur für Dich hattest und auch nur Sachen getan hast, die Dir Spaß machen ist es seeeehr viel schwerer einen echt miesen Tag zu erleben. 😉

Morgenroutine beginnt mit dem Weckerklingeln

Das wohl meistgehasste, aber dennoch nützlichste Gerät des Morgens: Der Wecker 3

Du wirst merken, dass Du Dich auf Deine „Routinenpunkte“ morgens freust und fast schon aus dem Bett springst!

Außerdem ist es wichtig manche Dinge wie Meditieren, ein bisschen Bewegung am morgen, kalt duschen oder whatever, regelmäßig zu machen, um die Vorteile zu erfahren.

Was kann man bitte noch regelmäßiger machen, als etwas direkt als Erstes am morgen?

 

 

 

 

III. Wie kann ich das nun umsetzen?

Stehe früh genug auf! Das letzte, was Du morgens haben, willst ist Stress und Zeitdruck.
Räume Dir am besten 30 bis 60 Minuten nur für Dich ein, bevor Du Dich überhaupt fertig machst für den Tag. Fange mit ein paar „Agendapunkten“ Deiner Morgenroutine an auf die Du so richtig Bock hast und die Du schon lange täglich machen willst.

Bei mir war das zum Beispiel das Meditieren und morgendliche Bewegung in Form von Controlled Articular Rotations (CAR’s). Falls Dir das gar nichts sagt, lies hier weiter. Ein echter Gamechanger!

Nachher kannst Du experimentieren und immer wieder ausprobieren, was für neue Gewohnheiten Dir guttun und welche Du auch durchziehst. Eine Morgenroutine ist niemals fest und kann immer Deinen Bedürfnissen angepasst werden.

 

 

 

IV. Meine Morgenroutine – als Beispiel

Mein Tag beginnt um 5:00 morgens meist ohne Wecker, der steht zur Sicherheit auf 5:20.
Ich meditiere als allererstes, wenn ich aus dem Bett komme für 15 Minuten, mithilfe von Binaural Beats1 auf meinen Ohren.

Nun bewege ich für 20 Minuten etwas. Dazu nutze ich entspannte Elemente aus dem Yoga und CARs.

Im Anschluss geht es nach draußen, um entweder eine Runde zu laufen oder einfach nur etwas spazieren zu gehen.

Danach gehe ich unter die kalte Dusche. Dies war zum Beispiel eine Gewohnheit, die ich erst später und mit etwas (Spoiler: sehr viel) Widerwillen implementiert habe.

Sonnenaufgang über dem Wald am morgen

Wenn das mal der Ausblick seines Balkons am Morgen wäre 3

Nun möchte ich die Duschen nicht mehr missen und mein morgendlicher Kaffeemissbrauch ist seitdem auch stark gesunken.

Danach esse ich verdientermaßen mein am Abend zuvor zubereitetes üppiges Frühstück.

Als letztes schreibe ich dann noch 5 Minuten lang ein paar Gedanken auf: ich visualisiere meine Ziele für den Tag und schreibe Sachen wofür ich dankbar bin in mein Tagebuch. Außerdem lese ich noch ein bis zwei Seiten im Buch „The Daily Stoic“ von Ryan Holiday.

Das war’s dann auch schon mit meiner Morgenroutine. Circa 60 Minuten nur für mich auf die ich richtig Bock am morgen hab und danach voll energetisiert in den Tag starten kann!

 

 

 

V. Ideen für Inspirationslose und Neugierige

Gute Beispiel für morgendliche Aktivitäten könnten sein:
– Kalte- oder Wechselduschen
– Meditieren und Kerzen anzünden
– Atemtechniken und frische Luft schnappen
– ein kurzer Spaziergang
– den Körper durchbewegen und bisschen Herumspringen um das Lymphsystem und Muskel- sowie Gelenkapparat, aber auch Hirn zu durchbluten.
– ein paar Seiten in einem Buch lesen
– Tagebuch oder Morgenseiten schreiben.
– ruhige Musik hören
– Frühstück, wenn Du kein Intermittent Fasting2 Anhänger bist oder einfach nicht auf Frühstück stehst
– Tee oder Kaffee trinken
– eine Runde in Deinem Lieblingsgame zocken
– oder worauf Du auch immer Bock hast und was Dich erfüllt in den Tag starten lässt!

 

 

Wenn so mal jeden Morgen der Esstisch aussehen würde...

Wenn so mal jeden Morgen der Esstisch aussehen würde… 3

 

 

 

Begehe einfach nur nicht den Fehler direkt aus dem Bett ins Bad und dann zur Arbeit zu gehen! Und versuche Dich auch nicht direkt mit Nachrichten oder sozialen Medien zu stressen, sei es nun N24 oder Instagram.

Bitte nimm Dir dies, so easy es sich auch anhört zu Herzen. Mein Leben hat es jedenfalls beträchtlich zum Positiven verändert.
Starte klein und füge immer mehr und mehr hinzu, dann bleibt die Motivation auch erhalten und Du überforderst Dich nicht.

Sei nicht die Person, die ab dem 01.01 des neuen Jahres, versucht 7 mal die Woche richtig hart trainieren zu gehen. 🙄 Jeder weiß ja wohl wie gut die Erfolgschancen sind.

Ein gutes Video über dieses Thema, was ich Dir ans Herz legen möchte, stammt von dem deutschen YouTuber Logical Lemon. Er verbildlicht das ganze sehr anschaulich in seinen Videos, also Check seinen Kanal gerne ab, ich kann ihn nur empfehlen.

Hast Du bereits eine feste Morgenroutine oder wolltest Dir schon immer einmal morgens mehr Zeit für Dich nehmen?

Morgende sind schließlich dazu da um gewonnen zu werden,

 

Kevin 🙂

 

 

 

 

Quellen:

  1. Das Buch „The Power of Habit“ von Charles Duhigg
    – den Link, falls Du mich ein wenig unterstützen wollt, findest Du in meiner Bücherliste.
  2. Trial and Error an meiner eigenen Wenigkeit
  3. Tim Ferris‘ Blog: https://tim.blog/

Fußnoten:

1 Binaural Beats sind hörbare Töne, die nachgewiesenermaßen je nach Frequenz, bestimmte Areale unseres Gehirns aktivieren können.

2 Intermittent Fasting ist eine Form, wie man seine Mahlzeitenfrequenz einteilt. Häufig verbreitet ist das sogenannte Schema nach Martin Berkhan, dem Erfinder von Leangains. Hier isst man nur für ein 8 Stunden Fenster und fastet dann für 16 Stunden. Meistens erstreckt sich das Nahrungsfenster von 12-20 Uhr ist aber ganz individuell festlegbar. Intermittent Fasting Guide in a Nutshell 😀

3 Für alle Bilder gehen die Credits wie immer an Pixabay

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Kevin Jühlke
Paderborn, NRW

Hallo Zusammen!, mein Name ist Kevin. Schön, dass Du den Weg auf meine Seite gefunden hast! Ich möchte hier mit Dir in Kontakt kommen und meine Gedanken zu den Themen Calisthenics, Ernährung und alternativem Fitnesstraining teilen. Ich bin mir sicher, dass Du dabei viel lernst und meine Faszination für diese Themen ansteckt. Nehm nur nicht alles, was ich sage, zu ernst!

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