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Backpacking Mindset

Minimalismus leben – Wie funktionierts?

am
17. Juli 2019
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10 Minuten Lesezeit

Das Mindset des Minimalismus kannst Du in vielen Bereichen leben. Es ist quasi der Gegentrend zum stetigen Anhäufen und sammeln von allem möglichen Kram heutzutage.

Ich finde einen minimalistische Lifestyle sehr sinnvoll, insbesondere auf Reisen. Darauf werde ich auch hauptsächlich eingehen.

Es gibt den Spruch, dass alles „was man besitzt, im Gegenzug auch einen Selbst besitzt“. Er wurde schon von etlichen 15-Jährigen auf Instagram für alle möglichen wirren Fotos missbraucht. Dennoch finde ich ist an dieser Instagramweisheit viel Wahres dran. Lasst uns also direkt mal erfahren, was genau hinter diesem Spruch steckt.

 

Der Post hat folgende Unterpunkte:

  1. Minimalismus als grundlegendes Mindset
  2. Minimalismus leben – Zuhause und auf Reisen

 

Minimalismus leben, auch am Arbeitsplatz

Ich glaube jeder mag ein aufgeräumtes Umfeld, mit seiner persönlichen Ordnung.

 

 

 

I. Minimalismus als grundlegendes Mindset

Im Grund geht es bei minimalistischem Denken darum mit möglichst wenig auszukommen. Sei es nun auf Reisen, als Konzept zur Trainingsplanung oder daheim an fancy Möbelstücken.

Die Redewendung von oben – weniger ist mehr – beschreibt die Einstellung hinter diesem Mindset sehr gut!

Wie viele wollen heutzutage nur noch Materielles anhäufen?

Viele denken, sie wären glücklich, wenn Sie ein gewisses Ziel erreicht haben – eine dicke Karre, ein Eigenheim, eine gewisse Arbeitsstelle oder Unmengen an Pradataschen – nur um dann zu sehen, dass Sie sich genauso wie vorher fühlen. Nur ohne ihr großes Ziel – Midlife Crisis lässt grüßen.

Und sogar ganz im Gegenteil: Was wir besitzen besitzt uns auch irgendwo. Wenn wir uns ein Auto kaufen sollten wir uns bestenfalls auch darum kümmern: TÜV, Werkstatt, Wartung, Reifenwechsel. Genauso verhält es sich quasi mit allem, was wir besitzen.

Nichts kommt ohne einen Preis.

Ich finde zum Beispiel einen aufgeräumten Kleiderschrank mit wenig Inhalt und ein paar passenden Outfits, für alle Anlässe des alltäglichen Lebens, sehr entspannend. Man hat nicht die Qual der Wahl – alles, was dort drinnen ist, wird getragen und man spart zusätzlich noch einen Haufen Geld und Zeit.

I love Minimalism

Dazu kann selbst ich nicht mehr viel sagen…

Daher meine paar Fragen an Dich:

  • Hast Du viel unnützes Zeug daheim herumliegen?
  • Nutzt Du alles, was Du besitzt, regelmäßig?

Wenn Du merkst, dass Du vieles einfach nur des Besitzes wegen hast, ganz ohne Nutzen, schmeiß den Mist weg.

Oder noch besser: verkaufe das Zeug! Mit Kleidung und altem Zeug lässt sich viel Geld machen und Du bekommst Freiraum – sowohl in deiner Bude, als auch mental. Win-win!

 

 

 

II. Minimalismus leben – Zuhause und auf Reisen

Auf Reisen kann Dir Dein Mindset den Arsch retten. Vor allem, wenn Du schon beim Packen versuchst den Minimalismus zu leben. Es macht einen riesigen Unterschied, ob Du für einen Monat 8 oder 12 kg mit Dir durch die Welt schleppst.

Außerdem braucht man das Meiste eh nicht und falls man doch mal etwas Notwendiges vergisst, gibt es vor Ort noch vielerlei genauso gute Produkte. Du reist ja nicht in die Antarktis. Und wenn doch – solltest Du hier ausnahmsweise doch ein paar Pfund mehr Gepäck mitnehmen! Erlaubnis ausdrücklich erteilt. 😀

Wenn Du Dich dabei erwischst, immer viel zu viel dabei zu haben, nur weil die meisten Sachen „nice-to-have“ sind, schaue einmal auf meiner Packliste (für Standardbackpackingtrips in normal warmen Gebieten) vorbei und orientiere Dich daran.

Minimalismus leben im Kleiderschrank

Tendenziell wäre selbst der Kleiderschrank mir schon zu voll.

Man kann das Mindset des Minimalismus auch zu Hause leben. Zum Beispiel wäre Deine Wohnung, Deine Küche und insbesondere Dein Kleiderschrank ein guter Startpunkt.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir als Menschen recht wenig brauchen zum Leben, um zufrieden zu sein. Alles, was über dieses Mindeste kommt, bringt meistens nur einen geringen Nutzen.

Ob ich nun 4 oder 12 geile Outfits zum Anziehen habe, ändert nichts an meiner Lebenseinstellung. Hingegen überhaupt etwas zum Anziehen zu haben, ist schon ne geile Sache.

Findest Du es nicht auch schöner Tag für Tag in einer bewusst ausgewählten und ordentlichen Atmosphäre zu leben? So fällt einem zum Beispiel die Auswahl des Outfits für den Tag, weitaus leichter und man hat mehr Zeit für die wirklich wichtigen Probleme.

Eins meiner liebsten Gebiete, um das Mindset des Minimalismus zu leben, sind für mich auch die Auswahl der Schuhe. So langsam kommt der Barfußtrend, hin zu minimalistischen Schuhen, auch hier in Deutschland an. Und das zurecht.

Naja wie Du siehst, gibt es so einige Bereiche, in denen man meist gar nicht so viel braucht, wie der innere Jäger und Sammler noch denkt. Denk mal drüber nach, jeder hat Bereiche, in denen er Hortet. Ich leider immer mit meinem Kühlschrank, wenn er leer ist. 😀

 

 

 

Ein paar abschließende Worte

In diesem Beitrag geht es mir auf keinen Fall darum jemandem seine Luxusgegenstände schlecht zureden oder gar zu einem asketischen Mönchsdasein raten. Dennoch ist ein ausgewählter Besitz etwas schönes – beispielsweise zu mitgebrachter Deko von Reisen hat man meistens eine Geschichte im Hinterkopf und verbindet damit Emotionen. Die Dekovase vom Obi hingegen steht einfach nur da, weil sie ganz schön aussieht.

Wie stehst Du zu einem minimalem Lebensstil? Schonmal drüber nachgedacht oder bist du eher der Shoppingaddict, der seinen 2×2 Meter Schrank sowie eine 20 kg Reisegepäck, maximal ausreizt?

Schreib mir gerne mal Deine Gedanken zu diesem Thema und wie Du das siehst!
Die Diskussion ist eröffnet 😀

Man schreibt sich!,

 

Kevin

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Kevin Jühlke
Paderborn, NRW

Hallo Zusammen!, mein Name ist Kevin. Schön, dass Du den Weg auf meine Seite gefunden hast! Ich möchte hier mit Dir in Kontakt kommen und meine Gedanken zu den Themen Calisthenics, Ernährung und alternativem Fitnesstraining teilen. Ich bin mir sicher, dass Du dabei viel lernst und meine Faszination für diese Themen ansteckt. Nehm nur nicht alles, was ich sage, zu ernst!

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