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Miniabenteuer – Komme regelmäßig raus aus dem Alltag

 

Das Konzept eines Miniabenteuers soll einfach eine bewusste Gedankenstütze sein, sich etwas zu zwingen, um regelmäßig was Neues zu erleben oder sogar seine Grenzen zu erweitern.

Du liebst es sicher auch – das Gefühl raus aus dem Alltag zu kommen und etwas Neues zu erleben. Sich einfach nur lebendig zu fühlen.

Quasi sowas wie die erzwungene monatliche “Date Night” mit seinem Partner, nur in geil und mit garantiertem Happy End:-D

Ein paar Tage oder gar selbst nur eine kurze neue Erfahrung, außerhalb seines gewohnten Umfelds, können einem manchmal schon wie eine Ewigkeit vorkommen

Im Vergleich zur sonst an einem vorbei fliegenden Zeit ist so ein Moment ein guter Gegensatz.

 

 

Das sind die heutigen Unterpunkte:

  1. Raus aus dem Alltag- mit Miniabenteuern!
  2. Ein paar Beispiele für Miniabenteuer
  3. Wie Du Miniabenteuer am besten für Dich nutzt

 

 

raus in ein miniabeteuer aus dem alltag
Manchmal muss man einfach raus – auf in ein Abenteuer!

 

 

 

I. Raus aus dem Alltag – mit Miniabenteuern!

Ich verstehe ein Miniabenteuer als eine kleine Flucht raus aus dem Alltag. Raus aus seinen taggleichen Routinen und der ständigen Wiederholung. Ganz ähnlich einer kleinen täglichen Auszeit – nur halt etwas länger 😀

Das Wichtigste ist es einfach raus zu kommen.

Und bestenfalls sogar noch über seinen Schatten zu springen aus seiner Komfortzone kommt und etwas Unbekanntes ausprobiert.

 

Am besten funktioniert das natürlich, wenn man sich einen Tag oder gleich sogar mehrere Tage dazu Zeit nimmt. Aber auch schon ein paar Stunden für eine neue Erfahrung können Wunder wirken.

Und bevor Du denkst, dass Du dafür zu beschäftigt bist – jeder ist andauernd zu beschäftigt für Vieles jedoch für das, was einem wichtig ist, nimmt man sie sich.

Jeder hat mal einen freien Tag oder ein langes Wochenende

Und Du solltest auf Deiner Wichtigkeitsskala recht weit oben auftauchen . 😉

 

Ich würde Dir auch vorschlagen mal was nur für Dich, ganz alleine, zu unternehmen.

Das ist absolut kein Zwang, man kann auch tolle Abenteuer mit anderen gemeinsam erleben – keine Frage – aber mir fällt auf, dass man sich selbst viel zu oft hinten anstellt.

Es ist nie verkehrt sich mal was besser kennenzulernen.

 

Also werd kreativ – was ein Miniabenteuer ist hängt letzten Endes von Dir ab. Für manche ist Zelten schon ziemlich abenteuerlich, für andere ist eine Woche in der Wildnis total normal.

 

Die Hauptsache ist:

  • Du kommst aus dem Alltag raus
  • Nichts ist besser als etwas Zeit für Sich, ohne Handy, Termine, Verpflichtungen und all den modernen Stress
  • Du erlebst etwas, womit Du Dich auskennst und wofür Du Dich bereits interessierst
  • Oder vielleicht sogar etwas komplett Unbekanntes, was Dich schon immer mal gereizt hatte, aber Du bislang noch nicht den Mut dazu hattest

 

 

 

II. Ein paar coole Ideen für spannende Miniabenteuer

Wirkliche Abenteuer:

Zelten als kleines Abenteuer
Mit dem Zelt durch die Natur ist ein guter Einstieg in die Welt der Mutigen.
  • Raus aus dem Alltag, rein in die Natur – nur Du, Dein Zelt und Dein Rucksack voller Futter. Nach Wahl noch einen tapferen Mitstreiter, viel mehr aber auch nicht. Und dann ab auf einen der vielen geilen Fernwanderwege um die Ecke.

  • Wander für ein paar Tage durch die Wildnis und campe. Es gibt viele abgelegene Orte, an denen sogar Wildcampen kein Problem ist oder auch sogar ausdrücklich erlaubt. Nichts bringt einen so in den Moment und raus aus seinem Kopf, wie Du alleine in der Natur.

  • Mache einen “Mini-Roadtrip” oder gehe auf Fahrrad/Roller/Motorradreise
    Schnapp Dir Dein Auto, hau Dir genug zu Essen in den Kofferraum und Deinen besten Freund (den aber am besten neben Dich und nicht zum Essen in den Kofferraum – nachher hast Du nichts mehr für Dich!). Und dann schaut,  wo euch die Straßen hintragen. Ich bin unzählige Male mit einem Freund durch die Welt gefahren, auf der Jagd nach fremden Orten um die Ecke – sei es nun Brüssel, Amsterdam, irgendwelche abgelegenen holländischen Strände oder sogar Paris gewesen. Dafür waren nie länger unterwegs als ein Wochenende.

Neue Erfahrungen:

  • Mache einen Workshop zu einem interessanten Thema oder gehe sogar auf ein mehrtägiges Retreat zu Deinem Lieblingsthema. Vor allem in Sport, Ernährung und Esoterik gibt es viele solche Veranstaltungen an allen möglichen Orten. Ich konnte zum Beispiel viel von Mobility-, Koch- und Handstandworkshops mitnehmen.
  • Besuche eine andere Stadt, in die Du schon immer einmal wolltest. Ich wette in Deiner Umgebung gibt es noch haufenweise Städte in denen Du nicht warst (und die auch eine recht interessante Geschichte haben). Selbst Flüge sind, mit etwas Recherche, mittlerweile super günstig zu bekommen.

Verrückte Sachen:

Schöne Aussicht beim Campen am See
Also wenn so eine Aussicht nicht “verrückt” ist weiß ich es auch nicht. 😀
  • Mache etwas “Verbotenes”! Brich in eine alte Ruine ein, geh Wildcampen oder penne mit Deiner Freundin und einem prall gefüllten Picknickkorb auf irgendeiner fremden Yacht. Nervenkitzel inklusive.

  • Hole Dir Deinen Adrenalinkick! Fahr mit ein paar Freunden mal für ein Wochenende in den Europapark und last euch durchschleudern bis ihr Kopfschmerzen habt.

  • Verbringe mal eine Zeit lang ohne Dein Handy – aka Social Media Detox. Das nächste Level wäre eine feste Zeit ohne Technik, soweit es geht. Kannst ja schlecht Deinen Chef sagen, Du darfst bis Donnerstag nicht mehr an den PC dran. Du wirst erstaunt sein, wie viel Zeit man dann hat. 😀

  • Mache etwas, was Du bei klarem Kopf niemals machen würdest. Geh für ein paar Tage in ein Schweigekloster. Den ganzen Tag nur beten, meditieren und den Kräutergarten trimmen.

 

 

 

 

III. Wie Du Miniabenteuer am besten für Dich nutzt

Schau mal über Dein Jahr und wann genau Du freihast.

 

Wo hast Du längere Wochenenden oder auch lange, potenziell stressige, Phasen anstehen?

 

Plane nun FEST an 3-4 Terminen (oder mehr wenn es dir stetig zu viel wird 😀 ) etwas für Dich, auch wenn Du noch keinen Peil hast, was Du überhaupt tun willst. Das kannst Du Dir später noch überlegen.

 

Wichtig ist erstmal, dass Du Dir hoch und heilig diese Tage Zeit einplanst – für Dich.

Quasi als fester Termin zu dem Du erscheinen musst.

Denn manchmal hat man ja doch keine Lust bevor irgendeine Aktivität ansteht, ist aber hinterher super froh sie doch gemacht zu haben – das kennst Du sicher auch, oder geht es nur mir so?

Nun, wenn Du diese paar Termine in Deinem Jahresplaner verteilt hast, fallen Dir sicher noch viele coole Aktivitäten ein, die Du Dir dort vornehmen kannst.

Wenn nicht – hol Dir bei meinen Punkten oder in den Weiten von Googles allumfassenden Reich ein wenig Inspiration.

 

Ein toller Beitrag von Off the Path zu diesem Konzept, der mich anfangs dazu inspiriert, hast kannst Du hier nachlesen. Sie nennen es allerdings Microadventures. 😀

 

raus aus dem alltag in die Natur
In der Natur erlebt man die besten Abenteuer – und auch die spektakulärsten finde ich.

 

Ich hoffe Dir hat dieser Beitrag ein wenig neuen Input gegeben.

Ich finde dieses Konzept super, einfach um sich mal bewusst raus aus dem Alltag zu nehmen, wenn mal wieder alles zu viel wird.

Man sagt ja immer, man will mal weg oder irgendwohin – nur leider bleibt es meist bei den gedanklichen Plänen.

Also, mein Appell – sei besser, Dir zu Liebe!

 

Danke fürs Lesen und mach es gut!
Man schreibt sich 😉 ,

Kevin

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