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Meditation – Lerne die Stille zu lieben

 

Mittlerweile hört man überall, wie wichtig Meditation doch sein kann, für unser allgemeines Seelenheil. Ich glaube, um diese Aussage kommt keiner rum.

Aber nun mal ehrlich: Meditieren nimmt sich doch jeder irgendwann einmal vor. Dennoch ziehen es die Wenigstens dann wirklich regelmäßig oder gar täglich durch.

Wenn es Dir bislang genauso ergangen ist, lass Dir von mir einen liebevollen lyrischen Tritt in die richtige Richtung geben.

Beim Meditieren verhält es sich wie mit jeder neuen Gewohnheit: Die Psyche wehrt sich und es erfordert etwas Disziplin diese Routine fest in sein Leben zu integrieren.

Was für ein dämlicher Schutzreflex des Körpers vieles Neues intuitiv negativ zu betrachten, nicht?

 

Den Artikel gliedere ich in folgende Unterpunkte:

  1. Positive Dinge, die man von der Meditationspraxis lernen kann
  2. OK, überzeugt! Wie integriere ich Meditation nun am besten in mein Leben?
  3. Hilfen, um Dich wirklich auf die Meditation einlassen zu können

 

 

Meditation Achtsamkeit
Ganz so fühlt man sich dabei zwar nicht, aber naja 😀 1

 

 

 

I. Positives, was man von der Meditationspraxis lernen kann

Meditieren ist eine Reise

Ich könnte hier jetzt alle positiven Effekte, die man in Studien festgestellt hat runterschreiben. Das macht allerdings nur wenig Spaß zu lesen, schätze ich mal… 😉

Wo drum es mir viel mehr geht, ist die psychische Seite und der Lernprozess an der Meditation.

Meditieren zu lernen ist eine Reise.

Eine Reise nur mit Dir selbst an einen unbekannten Ort.

Auf unbestimmte Zeit. Und keiner kann Dir sagen, wo Dich die Reise hinführt.

Das vermagst nur Du auf dem Weg zu lernen. Und das ist das Wunderschöne!

Nur eines ist gewiss: Es wird Dich verändern und Du wirst wachsen, wenn Du es nur zulässt!

 

Zeit nur für SICH

Heutzutage sind wir dauerbeschäftigt und es gibt selten die Gelegenheit, dass man sich nur auf sich einlassen, muss.

Höchstens mal, wenn wir alleine durch den Wald spazieren gehen, um mal den Kopf freizubekommen. Aber wie oft machen wir das schon?

Leider viel zu selten würde ich mal sagen.

Die meiste Zeit ist unser Verstand in unseren Köpfen aktiv und versucht alle Probleme zu lösen, die ihm so begegnen.

Das macht er gut, doch manchmal übertreibt er auch und schafft Probleme, wo eigentlich keine sind.

Dein Verstand verhält sich wie das verzogene Kleinkind, vor dem ein gigantisches Glas mit seinen Lieblingssüßigkeiten steht und macht Krach. Er gibt nie Ruhe. Jedenfalls nicht von sich aus…

Beim Meditieren geht es um das Erlangen dieser Ruhe. Dieses Loslassen des Verstandes und dem vollständigen Sein im aktuellen Moment.

Ich weiß… das Alles klingt saumäßig esoterisch, fühlt sich aber echt gut an!
Und ja, manchmal wundere ich mich auch, was so aus meinem Kopf heraussprudelt. 🙄

Mediation ist das bewusste Entschleunigen des Alltags – der Counterpart zur Produktivität, die ja überall hochgelobt wird.

Produktivität kann alleinig aber auch sehr destruktiv sein. Die Zahlen der psychischen Erkrankungen nehmen historisch gesehen rasant zu!

Daher finde ich es wichtig das wir bewusste Auszeiten, wie zum Beispiel durch die Praxis der Meditation, in unseren Alltag einzuplanen.

Du fokussierst Dich beim Meditieren sehr stark auf Dich, Deinen Atem und Deinen Körper im Generellen. Ich erlebe dieses Gefühl auch sehr stark im Training, was sich in manchen Einheiten fast schon tranceartig anfühlt. Tolles Gefühl!

Erlebst Du sowas auch? Oder kennst Du dieses Gefühl komplett in einer Tätigkeit, wie einem Workout zu sein? Das würde mich echt interessieren!

 

 

 

 

 

II. OK, überzeugt! Wie integriere ich Meditation nun am besten in mein Leben?

Im Prinzip funktioniert das, wie mit jeder andere Gewohnheit auch. Führe Sie täglich aus, komme, was wolle. Egal ob 5/10 oder 20 Minuten. Wo drauf es ankommt, ist die Regelmäßigkeit.

Plane das Meditieren fest in eine schon bestehende Routine, wie z.B. in einer Morgenroutine ein:

  • Hier kannst Du, wenn Du etwas vertrauter mit der Meditationspraxis bist, täglich Deine Ziele im Kopf durchgehen, oder den Tag vorausplanen.
  • Auch Affirmationen während Deiner Meditation könntest Du ausprobieren, um Dich voll und ganz auf einen positiven Tag einzustimmen.

 

Ebenfalls in einer Abendroutine könntest Du die Meditation fest einbauen. Das steht und fällt mit Deinen Präferenzen.

Hier macht es Sinn über den Tag zu reflektieren:

  • Wie Du Dich verhalten hast, Dir gegenüber und im Kontakt mit anderen Menschen.
  • Wie hast Du schwierige Situationen an diesem Tag gemeistert?
  • Warst du generell verständnisvoll und hilfsbereit oder ein egozentrisches Arschloch?

 

 

 

 

 

III. 3 Hilfen, um Dich wirklich auf die Meditation einlassen zu können

Binaural Beats

Mein Tipp Numero Uno! Binaural Beats sind bestimmte Tonfrequenzen, meist mit einer entspannden Melodie übermalt, die nachgewiesener Maßen bestimmte Areale des Gehirns aktivieren können.


Mir persönlich fällt es dadurch immer viel leichter sich entspannt, aber fokussiert auf die Meditation einlassen zu können.

Auf Youtube gibt es totale viele Binaural Beat Clips, ich verlinke Dir hier mal einen als Inspiration. Probier es mal mit Kopfhörern aus und achte dabei auf Deinen Körper!

 

 

Entwickle eine feste Meditationsroutine

Fang an immer am gleichen Ort und zur gleichen Zeit zu meditieren. So baut man umso leichter die Gewohnheit auf und überlässt nichts dem Zufall.

Meditiere zum Beispiel immer abends für 10 Minuten im Wohnzimmer auf einem gemütlichen Kissen. Mache das jeden Abend bevor Du Dich ins Bett zum Schlafen legst.

 

 

Mach es Dir richtig gemütlich!

Setzte Dich auf das kuscheligste Kissen oder die gemütlichste Decke, die Du bei Dir auftreiben kannst. Achte darauf, dass Du Zeit und Ruhe hast.

Wenn Du Lust hast, zünde Dir noch ein paar Räucherstäbchen oder eine Kerze an.

Dein Gehirn wird sich dieses Setting merken und weiß Bescheid, was Du eigentlich vorhast. So kannst Du Dich umso leichter darauf einlassen.


Eine andere Idee wäre das Fenster zu öffnen und den Geräuschen der Natur draußen zu lauschen, vorausgesetzt Du wohnst nicht neben der A1.

Zwänge Dich anfangs in keine Haltung rein und beweg Dich zwischendurch sanft, falls es irgendwo drückt.

 

Checke zu Beginn Deiner Meditationssession Deinen Körper durch für circa 2-3 Minuten

Gehe bewusst Deinen Körper im Geiste von oben bis unten durch! Von Kopf bis Fuß, Gelenk für Gelenk.


Fühle, wie es Deinem Dude geht:

  • Wo fühlst Du Dich entspannt? Wo angespannt?
  • Oder welcher Bereich bereitet Dir sogar Schmerzen?

Sei achtsam gegenüber Deinem Körper und baue so Konzentration und ein gutes Körpergefühl auf.

 

 

Nutze Apps

Schaue Dir die App Headspace einmal an. Die kann ich nur empfehlen! Sie hat mir sehr geholfen eine solide Meditationspraxis zu entwickeln.

Außerdem kosten die ersten zwei Probewochen nichts. Oder schaue einmal bei dem deutschen YouTuber Logical Lemon vorbei.

Er erklärt Themen der Persönlichkeitsentwicklung und der Psychologie toll anhand von gezeichneten Bildern. Ich finde diesen Stil klasse zum Lernen, also schau dort einmal vorbei!

 

 

 

 

Ein paar Wörter am Ende:

Vielen Dank fürs Lesen! Ich hoffe, ich konnte Dir das Meditieren als wirklich schöne und sinnvolle Praxis etwas näherbringen.

Oder Dich vielleicht sogar dazu bewegen es direkt mal auszuprobieren!

Was für Erfahrungen hast Du mit Meditation gemacht? Hat Dir das bislang etwas zurückgegeben oder hast Du es schnell als esoterischen Schwachsinn abgetan?

Bis dann und meditiert fleißig,

Kevin 🙂

 

 

 

 

 

Fußnoten:

1 Fotocredit:www.librolasemilla.com (license)

2 Fotocredit: Thoughts (license)

3 Fotocredit: Yoga Retreat In The Mountains (license)

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