Auszeit und Entspannen
Mindset Routinen

Die Kraft einer Auszeit – Wie das bewusste Entschleunigen des Alltags Dir hilft!

am
2. Mai 2019

 

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18 min Lesezeit

 

Sich regelmäßig eine Auszeit vom Alltag zu nehmen, das sollte ja mittlerweile jeder wissen.

Was ich aber vor allem meine sind keine Auszeiten in Form des klassischen Urlaubs für 2 Wochen einmal im Jahr, sondern geplante tägliche Auszeiten, an denen man wirklich zur Ruhe kommen kann.

Wenn Du wissen willst, wie Dir das zu deutlich mehr Lebensqualität verhilft und Du es am besten anstellst lies weiter!

 

 

So habe ich den Artikel unterteilt:

  1. Wie sollte eine tägliche Auszeit aussehen?
  2. Warum helfen sie mir nun Mich generell wohler zu fühlen?
  3. 5 praktische Tipps für eine Auszeit in Deinen Alltag
  4. Warum ich nicht Netflix oder das RTL Abendprogramm meine
Auszeit Meditation im Dunkeln

Allein und nur für sich zu Sein ist meistens gar nicht so verkehrt. 1

 

 

I. Wie sollen tägliche Auszeiten aussehen?

Ein Beispiel, was sicher jedem als Erstes einfällt, ist das klassische Meditieren. Aber es kann auch noch ganz andere Formen annehmen.

Dein Ziel sollte es sein, Dir fest Zeit für eine Auszeit in Deinen Tag einzuplanen. Genauso, wie Du hoffentlich auch Deinen Sport und soziale Termine planen würdest! Oder Deinen Friseurtermin. Du verstehst was ich meine.

 

Buddha meditiert am Pool

Wir entspannen uns meist alle zu wenig, so geht’s mir jedenfalls andauernd 😀 .1

Im Grunde ist die Tageszeit dabei total egal und hängt von Deinem Plan ab. Ich komme zum Beispiel Abends gerne zur Ruhe und fokussiere mich dann was mehr auf mich. Aber auch Morgens wirkt ein ruhiger Spaziergang wie der Reset Knopf fürs Gehirn.

 

Was genau Du wann in Deinen Tag einplanen willst, musst Du für Dich entscheiden. Das Wichtigste ist nur, dass Du Dich dabei wohlfühlst und vollkommen entspannen kannst!

 

 

II. Warum helfen sie mir nun Mich generell wohler zu fühlen?

In unserer modernen Gesellschaft streben wir alle immer nach mehr Produktivität. Doch wir lassen dabei außen vor, dass alles im Leben ein Balanceakt ist. Wer immer 100 % gibt, ohne dabei auf Auszeiten und seine Regeneration zu achten, wird auf lange Sicht irgendwann vor eine steinharte, schmerzhafte Wand laufen. Im Sprinttempo, ohne Abbremsen.

Diese Wand kann sich je nach Bereich, in dem man es vollkommen übertreibt Übertraining, Verletzung, Depression oder Burnout nennen. Das Material woraus diese Wand langsam geziegelt wird, nennt sich Stress.

Versteh mich nicht falsch, Stress ist meist eine sehr gute Sache. Stress hilft uns dabei besser zu werden, aber wie bei allem gilt: Zu viel ist nie gut. Oder schöner gesagt im Englischen: Everything in Moderation, even Moderation.

 

Kermit macht eine Pause.

Kermit hat recht: meistens hilft’s. 1

Stress kannst Du Dir wie einen Eimer vorstellen. Alle Stressoren, die Dir widerfahren, sind ein Glas Wasser, das Du darein kippst. Hierbei ist vollkommen egal, ob es nun Stress durchs Training, Stress im Job, oder der Stress mit Deiner Freundin ist.

Wenn der Eimer voll ist, ist er voll. Dann entstehen Probleme, wie zum Beispiel die oben genannten. Darum ist ein gutes Stressmanagement super wichtig! Es hilft Dir ganz einfach dabei, dass der Eimer nicht so schnell überläuft.

 

 

 

III. 5 praktische Tipps für eine Auszeit in Deinen Alltag

Zuletzt will ich Dir ein paar gute Ideen als kleine Inspiration mitgeben. Wie gesagt überleg Dir, was Dir davon Spaß macht und Dich runterbringt. Sonst ziehst Du es höchstwahrscheinlich nicht durch.

 

Pause am Strand.

Wer könnte hier schon nicht entspannen? 🙄 1

    • Als Erstes fällt mir immer das Lesen von gute Büchern ein. Man erweitert seinen Horizont, entspannt und bekommt die unbezahlbare Möglichkeit recht ungefiltert in den Kopf eines anderen Menschen zu schauen. Lesen birgt noch so viele weitere Vorteile und jeder sollte meiner Meinung nach ein paar Seiten täglich lesen. Genaueres, warum lesen eine geile Sache ist, findest Du hier in diesem Beitrag.

 

    • Eine andere tolle Sache ist ein entspannter Spaziergang an der frischen Luft. Wie kann man bei etwas Bewegung in der Natur oder einem Park bitte nicht runterkommen? Bewegung bereut man nie! 😉

 

    • Oder meditiere etwas, wenn Du Dich darauf einlassen kannst. Wenn nicht, solltest Du der Sache wenigstens einen Versuch geben. Auch, wenn es auf den ersten Schein mega esoterisch wirkt. Meditation ist nicht nur etwas für Hippies und buddhistische Mönche! Super finde ich dazu die App Headspace. Schau Sie Dir einmal an, wenn Du nicht so recht weißt, wo Du anfangen sollst. Auch der Youtubekanal von dieser App ist für den ersten Einblick sehr wissensreich.

 

    • Andere entspannt auch ein Yoga Flow, Musizieren, Atemtraining oder das Zerstören von Mobiliar. Deiner Kreativität sind hier nur wenig Grenzen gesetzt.

 

    • Mein Tipp an dieser Stelle wäre nur, dass Du Dir bewusst Zeit nur mit Dir alleine nimmst. Auch wenn Dich die verbrachte Zeit mit Deiner Freundin oder Deiner Familie entspannt, sollten wir auch mal nur für uns alleine sein. Viele tun das viel zu wenig!

     

     

     

IV. Warum ich nicht Netflix oder das RTL Abendprogramm meine:

Jeden bringen andere Sachen runter das ist klar. Manche entspannt auch das Zocken eines Spiels oder das Bingen von ganzen Netflixstaffeln. Soweit auch verständlich. Nur auf genau diese Art von „Entspannung“ wollte ich in diesem Artikel nicht hinaus.

Klar hat meiner Meinung nach, das Schauen einer Folge, oder das Zocken einer Runde von einem Spiel, seine Berechtigung. Es lässt sich super als kleine Belohnung für gut getane Arbeit einsetzten oder an Tagen, an denen Alles gegen einen läuft. Nur bei Einigen artet dieser Konsum heftig aus und wird zur reinen Ablenkung genutzt. Als Ablenkung von den Problemen der Realität und des Alltags.

Falls Dich das interessiert habe ich hier einen etwas kritisch betrachtenden Post, über unser modernes Konsumverhalten zusammengeschrieben.

Der Unterschied zwischen der angesprochenen Auszeit ist, dass diese bewusst ausgeführt wird und Dein Leben in die Balance rücken. In die Balance zwischen aufdrehen und runterkommen. In die Balance zwischen Produktivität und bewusster Entspannung.

Dabei schaltest Du Deinen Kopf nicht 4 Stunden lang auf Leerlauf und entziehst Dich komplett dem Moment.

Nur eine Folge Netflix am Fernseher schauen.

*Nur eine Folge* 🙄 *Oops, wie konnten 4 Stunden denn so schnell vergehen?* 1

 

 

Naja genug gepredigt für heute. 😀 Amen!
Das mir die Sache am Herzen liegt, merkt man glaube ich.
Sag mir mal, wie Du Dich bewusst entspannst und ob Du den andauernden Konsum zur reinen Ablenkung auch etwas kritischer siehst! Planst Du schon bewusste Ruhezeiten in Deinen Alltag ein?

 

Bis dann und mach das Beste aus Deinem Leben!

 

Kevin

 

 

 

 

 

Fußnoten:

1Credits für die Bilder gehen an Pixabay

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