This image shows the east African savannah the birthplace of humans.

Esse wie Deine Vorfahren eine Animal-Based Diet für optimale Gesundheit!

Mit Fleisch, Organen und Früchten zu Gesundheit

Zuletzt aktualisiert:

Krankheit entsteht, je weiter wir uns von unserer natürlichen Lebensweise entfernen. Der Standard ist Gesundheit.

Dr. Anthony Gustin

Ich hörte dieses weise Sprichwort das erste Mal auf Dr. Paul Saladinos Fundamental Health Podcast, der Dr. Anthony Gustin interviewt hat über ihren zurückliegenden Trip nach Tansania, um für eine gewisse Zeit einen Einblick in das traditionelle Leben der Hazda zu bekommen – eines der letzten naturnahen lebenden Stämmen weltweit.1, Dieses Zitat war wie viele Themen dort besprochen ein Augenöffner!

  • Viele Probleme entstehen, wenn wir Lebewesen aus ihren Lebensräumen entfernen und von ihren Lebensweisen abhalten
  • In traditionell lebendem Stämmen gab es keine chronischen Gesellschaftskrankheiten, wie Diabetes, Herzkreislauferkrankungen und Demenz, bis der westliche Einfluss ankam

Und von diesem Ausgangspunkt aus startete ich meine persönliche Reise in die Tiefen, um die Frage zu beantworten, wie optimale menschliche Gesundheit zustande kommt. Nachdem ich viel mit Ernährung herumexperimentiert habe, da sich diese als seine der großen Säulen herausstellt, war die einzig logische Schlussfolgerung eine Animal-Based Diet, fast rein basierend auf tierischen Produkten.
Was wir essen bestimmt neben dem, was wir tun und wovon wir umgeben sind, wohin sich unsere Gesundheit entwickeln wird – die Großen Säulen sind Ernährung, Bewegung und Umgebung. Was wir in uns hineinbringen ist demnach in unsere unglaublich raffinierte Maschinerie von Körper, ist von enormer Wichtigkeit – Tag ein, Tag aus.

Dieses große Thema wird uns durch diesen gigantischen Post begleiten. Es ist der ungefähre Reiseplan für unser Abenteuer auf der Suche wie optimale Gesundheit aussieht, und der Frage, wie wir dieses Wissen in Aktion umsetzen können.
Auf dem Weg werden wir uns ansehen, woher wir Menschen als Rasse Homo kamen, welche Rolle Tiere in unserer Ernährung spielten, warum tierische Nahrung gut und Pflanzen nicht das Panazea sind was mache Narrative anpreisen und am wichtigsten – wie wir persönlich am besten eine Animal-Based Diet für unser Leben gestalten!

Urzeit-Menschen waren hochgradige Karnivoren

Affen entdeckten eine neue Art zu Leben

Der Mensch entfernte sich von den Affen vor rund 4 Millionen Jahren – unser frühster gemeinsamer Vorgänger aus dieser Zeit ist die Gattung der Australopithici. Der Australopithecus ist ein affenähnlicher, größtenteils aufrecht gehender Verwandter aus dem ostafrikanischen Rift Valley. Der größte Unterschied zu den traditionellen Affen ist seine Fortbewegungsweise, wie auch seine vermutliche Ernährung.

Anders als verglichen mit Affen, war der Australopithecus vermutlich ein Squat-Esser, früher zweibeinig gehender und Aas fressender Verwandter.2Das bedeutet, dass die Ernährung sein Verhalten und seinen Körper maßgeblich beeinflusst hat. Während der Australopithecus weitere Strecken auf der Suche nach Aas für Hirnmasse und Knochenmark zurücklegte auf zwei Beinen, sind Schimpansen und Gorillas größtenteils vegetarisch und auf vier Beinen unterwegs.

Mit diesen tiefen Einschnitt, der sich über die Jahrtausende ergab, hatte der Australopithecus Zugang zu einer höherwertigen Form der Ernährung. Diese und weitere Faktoren entwickelten sich dann in Jagdverhalten und unser Gehirn passte sich durch Größe und Kapazitäten an diese neuen Anforderungen an. Fleisch enthält weitaus mehr, besser bioverfügbare Nährstoffe ohne pflanzliche Abwehrstoffe und Antinährstoffe. Außerdem ist Fleisch leichter zu verdauen, was einen weitaus kleineren Darm begünstigt – die gesparte Energie lässt sich wunderbar für mehr Gedankenkraft verwenden.3

  • Weniger Energieaufwand für Verdauung und eine höhere Nährstoffqualität begünstigten größere Gehirne
  • Weniger Pflanzenmasse begünstigt kürzere Innereien, da weniger Verdauungsaufwand nötig ist um tierische Nahrung zu verwerten und Antinährstoffe wegfallen

Das Jagen machte uns menschlich

Diese und noch viel mehr kleine Änderungen, sowohl an der Umgebung wie auch den Gewohnheiten führten zu dem ersten Vertreter der Homo Gattung – Homo habilis aka dem Handyman (2.3-1.6 MA) und nachfolgend Homo erectus, dem aufrechten Mann (1.4-0.1 MA). Beide dieser Hominiden hatten weitaus größere Gehirne als Ihre Vorgänger, waren soziale Jäger und lernten geschickt Werkzeuge zu gebrauchen für diverse Zwecke. Aber all diese Veränderungen starteten vermutlich mit dem wechsel der Nahrungsquelle von Pflanzen zu Fleisch, sowie dem Jagen.

Wenn wir einmal kurz darüber nachdenken: Jagen ist hochkomplex, vorallem in einer sozialen Gruppe – man muss planen, sich verständigen und koordinieren, Probleme lösen, und Fachwissen erlangen – insbesondere, wenn man wie wir Menschen Großwild jagen und körperlich nicht sonders viel zu bieten haben verglichen mit anderen Apex Prädatoren. Alle genannten Attribute verlangen einiges an mentaler Leistung. Außerdem mussten wir unsere Körper gutmachen mit Intelligenz, Werkzeugen und Waffen, sowie deren Nutzung.4

All diese Entwicklungen machten uns zu dem perfekten sozialen Gruppentier und Jäger, das wir sind – zu dem Ausmaße, dass wir wahrscheinlich das meiste der urtümlich vorhandenen Megafauna ausgerottet haben. Eine anthropologische Theorie besagt sogar, dass die Ausrottung der Megafauna in Afrika, mit einem einhergehenden Klimawandel uns dazu gezwungen haben Jagdgründe außerhalb Afrikas zu suchen. Somit kam die erste große Völkerwanderung zustande, aus dem Grunde dass das Überleben ohne Megafauna nicht mehr möglich war im überjagten Afrika. 5

Großwild zu jagen ist das, was uns menschlich machte und mit hochqualitativen Nährstoffen versorgte.
Jagen macht uns menschlich.

Wissenschafter haben sich außerdem Neandertalerknochen angesehen und den Stickstoffgehalt bestimmt, sowie mit den Mengen anderer Karnivoren verglichen. Überraschenderweise hatten Menschen den höchsten Stickstoffgehalt von allen Proben – höhere als den von traditionellen Karnivoren wie Hyänen und Geparden. Diese Funde malen außerdem das Bild vom Urmenschen als primären Karnivoren – er aß Fleisch, wenn es verfügbar war, wenn nicht, mussten es Pflanzen sein. Diese Ergebnisse zeigen dennoch, das Fleisch durchaus in großen Mengen verfügbar war!6

Indizien, dass sich unsere Vorfahren größtenteils karnivor ernährten sind diese:

  • Der Aufbau von unseren Fettzellen und -funktionsweise
  • Unser Metabolismus von Omega-3 Fettsäuren und Hemeeisen
  • Unsere nierige, nicht pathologische, Insulin Resistenz
  • Unsere extrem saure Magensäure, nur geschlagen von primären Aasfressern
  • Der Aufbau unseres Darms, sowie das AMY1 Gen
  • Unsere Zahngesundheit und -funktionsweise

Die 6 größten Probleme mit Pflanzen

Pflanzen wollen nicht gegessen werden

Pflanzen existieren nun for etwa 400 Millionen Jahre und ein paar Zerquetschte – das ist einiges an Zeit um sich ausgefallene Schutzmechanismen auszudenken um sein Leben zu sichern. Pflanzen möchten nicht Dein nächster Smoothie sein und anders als Tiere können sie nicht wegrennen oder kämpfen. Daher ist ihr Ansatz ein anderer – entweder mechanischer Schutz wie Rinde und Dornen, sowie chemischer Schutz durch ein ganzes Waffenarsenal an Giften

Schauen wir uns einmal die chemischen Abwehrstoffe der Pflanzen an – auch Phytoalexine genannt:
Es sind so einige Pflanzen bekannt die höchst giftig und tödlich sind, doch das ist nur das eine extrem des Spektrums. Neben ausgeschriebenen Giften enthalten viele Pflanzen weitere andere Abwehrstoffe. Selbst ‘gesunde’ Polyphenole mischen die menschliche Physiologie ordentlich auf. Die wichtigsten Phytoalexine sind:

  • Phytate Binden Mineralstoffe im Darm an sich und inhibieren Verdauungsenzyme7
  • Goitrogene – unterdrücken die Funktion der Schilddrüse und konkurrieren mit der Iodaufnahmefähigkeit8
  • Lectine – schädigen den Darm und sind verlinkt mit Leaky Gut, Autoimmunkrankheiten und Entzündungen9
  • Tannine – mischen Deine Östrogenrezeptoren auf10
  • Oxalate – Binden Mineralstoffe wie Kalzium und Kalium. Außerdem sehen sie wie mikroskopische Nadeln aus, auch Raphide genannt., die zu Steinen führen können.11
  • Phytoöstrogene – mischen Deine Östrogenlevel auf, sowie die Rezeptoren und die damit verbundene Testosteronproduktion.
  • Polyphenols – die Meisten mischen Sexhormonlevel auf, verhindern die Arbeit von Zytokinen und die ordnungsgemäße Produktion von Oxidation als Signalgeber auf zellulärer Ebene.12

All diese Gruppen von Pflanzenstoffen schädigen aktiv den Menschlichen Körper auf unzählige und immens komplexe Art und Weise. Manche offensichtlicher, andere kaum.
Während manche Vitalstoffe an sich binden und somit deren Aufnahmefähigkeit vermindern, mischen andere Deine Hormongesundheit auf. Selbst ‘gesunde’ Stoffe, wie Polyphenole und Antioxidantien spielen mit einigen körpereigenen Mechanismen rum in Wegen, die nicht hilfreich sind. Ein Beispiel dafür wären Curcumin oder Sulforafan, die den NRF-2 Pfad in der Leber aktivieren. Dieser Pfad bewirkt, dass Dein körpereigenes Antioxidationssystem angeworfen wird.
Heißt das, das sie antioxidativ und hilfreich sind? Wohl kaum, da Zigaretten, Kleistergeruch und das Inhalieren von Auspuffgasen dasselbe bewirken. Sind diese Stoffe vielleicht eher Prooxidantien, als Antioxidantien? 13

Minderwertige Bioverfügbarkeit von Nährstoffen

Die meisten Nährstoffe in Pflanzen sind gebunden und vergleichsweise schwer zu absorbieren. Damit ist die Bioverfügbarkeit gemeint – der menschliche Körper muss gewisse Nährstoffe umwandeln oder loslösen. In diesem Prozess verringert sich häufig die Ausbeute, sowie der Verdauungsaufwand ist erhöht:
Stell Dir vor Du isst 100mg von Stoff A, aber Dein Körper kann nur 50mg tatsächlich verwerten, da die Hälfte an andere Stoffe gebunden ist oder nicht in der Form ist die wir Menschen benötigen.

Das ist  sogar eher die Regel mit den meisten Pflanzennährstoffen, als die Ausnahme. Nahezu alle Pflanzenteile beschützen Ihre Nährstoffe oder nutzen andere Substanzen für die Erfüllung derselben Aufgabe – einige Beispiele dafür sind Betacarotin, Alpha-Linolensäure, Eisen, und Mineralstoffe:

  • Betacarotin kann vom Körper in Vitamin A umgewandelt werden, jedoch außerordentlich schlecht oder je nach genetischer Veranlagung, nahezu gar nicht.14
  • Wenn wir uns Alpha-Linolensäure oder kurz ALA anschauen, geht die Rate noch viel weiter in den Keller. Nahezu nichts wird umgewandelt in die körpereigenen Omega-3 Fettsäuren EPA & DHA.[.15
  • Eisen von pflanzlichen Quellen ist ebenso nahezu unverwertbar, da dem Molekül die richtige porphyrische Hemstruktur fehlt, die unser Körper nutzt. Viele dieser Stoffe sind ähnlich wie Diesel und Benzin, jedoch nicht austauschbar.16
  • Mineralstoffe sind häufig gebunden an Phytate. Diese machen es für Deinen Körper deutlich schwerer die Mineralstoffe zu lösen und absorbieren.

Pflanzen fehlt es and vielen Nährstoffen

Neben der schlichten Bioverfügbarkeit von Mineralien und Vitaminen steht auch noch der Fakt, dass Pflanzen viele Nährstoffe die Tiere nutzen komplett missen. Diese Stoffe sind einzigartig zu finden im tierischen Stoffwechsel – deshalb nenne ich sie Zoonährstoffe. Einige wichtige Vertreter, über die jedoch selten gesprochen wird, die einzig und allein in Tieren vorkommen sind:

  • Die 3 C’s – Carnitine, Carnosine & Kreatin
  • Taurine
  • Retinol (Vitamin A)
  • Methylcobolamin (Vitamin B12)
  • Ubiquinone (CoEnzyme Q10)
  • Choline
  • Vitamin K2 (MK4, MK7, MK10)
  • Fettsäuren: EPA, DHA & Arachidonsäure
  • Aminosäuren: Lysine, Threonine, Methionine, Tryptophan

Eine lange Liste, nicht? Und das waren nicht alle! Außerdem wird die Liste noch viel länger, wenn wir andere Faktoren wie Bioverfügbarkeit und Antinährstoffe mit einbeziehen, wodurch natürlich auch Mangel entstehen können. Die oben genannten wird jedoch jeder der auf Fleisch, Fisch und Organe verzichtet weitestgehend missen.

Das Problem mit Ballaststoffen

Ballaststoffe waren schon immer nahe mit Darmgesundheit und Verdauung verbunden – das ist jedenfalls die Story, die jede Firma, Deine Eltern und die öffentliche Meinung sagen. Dennoch sollten wir uns das genauer ansehen und die Frage danach stellen, ob Ballaststoffe wirklich wichtig sind für einen gesunden Darm und eine funktionelle Verdauung.

Dieses Bild zeigt mehrere Quellen von Kohlenhydraten, die nicht gesund für uns Menschen sind.
Nicht Deine Freunde. Ballaststoffe blähen auf.

Einfach gesagt sind Ballaststoffe Pflanzenmaterial, dass wir Menschen nicht aktiv verdauen können – weiter unterteilt werden sie in lösliche und unlösliche Ballaststoffe. Nichtsdestotrotz kann unsere Darmflora einige von Ihnen verwerten entweder direkt oder durch Fermentation. Ausgedehnte Fermentation ist oft das, was zu einem aufgeblähtem Magendarmtrakt führt durch die dabei entstehenden Gase. Denk dazu einmal über stark aufblähende Lebensmittel nach, auch bekannt als high FODMAP – Bohnen, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Der Darm von vielen pflanzenfressenden Tieren ist genau auf diese fermentativen Prozesse spezialisiert, deshalb sind diese auch extrem lang und komplex aufgebaut. Karnivoren hingegen haben kürzere putrefizierende Darmstrukturen. Wir Menschen können bekanntlich beide Quellen verwerten, aber ich würde den Punkt machen dass wir auf das fleischfressende Ende des Spektrums fallen. Wir aßen Pflanzen, wenn Fleisch nicht verfügbar war. Unsere Därme spiegeln diese Spezialisierung als fakultative Omnivoren bzw. Hypercarnivoren nach und ähneln eher denen von Wölfen, als Schafen.

Der Grund, warum Ballaststoffe als gesund angesehen werden ist einerseits deren Verlangsamung von Nährstoffen ins Blut, wie zum Beispiel Zuckern und damit einhergehenden niedrigeren Blutzuckerspiegeln, wie auch der Produktion von kurzkettigen Fettsäuren im Darminnenraum durch Fermentation. Diese kurzkettigen Fettsäuren werden von unserer Darmflora gebildet und durch unseren Darm aufgenommen – auf diesem Weg gewinnen zum Beispiel Kühe einen Großteil ihrer Energie. Wir können allerdings auch diese Fettsäuren durch die Fermentation von Proteinen herstellen, vielleicht gibt es sogar so etwas wie tierische Ballaststoffe. In Hinsicht auf den Blutzuckerspiegel verursachen Ballaststoffe aber auch einen längerfristigen Anstieg dessen und verzögern die Rebalance auf gefastete Normallevel. Vielleicht sind all diese pflanzlichen Ballaststoffe nur ein schlechter Tausch. Probier es aus ohne sie und sag Blähungen, Völlegefühl und Magendarmproblemen Lebwohl.17

Metabolische Probleme entstehen wenn wir evolutionär abweichen

Ein weiteres großes Problem, das die Bühne der modernen Welt ein wenig mehr als vor 100 Jahren betreten hat sind Pflanzenöle, wie Rapsöl, Sojabohnenöl, Baumwollöl, und Sonnenblumenöl. Diese Öle werden nicht aus Früchten, wie Kokosnüssen oder Oliven gepresst, sondern chemisch aus Kernen und Saaten raffiniert. Während fruchtbasierte Öle weniger ein Problem darstellen sind Pflanzenöle eines der größten Probleme der modernen Ernährung und komplett aus dem Gleichgewicht mit dem was wir natürlich vorfinden könnten.

Pflanzenöle müssen in einer Fabrik hergestellt werden, da das Pressen nicht nötig ist – esx ist ein widerwärtiger Prozess für ein Nahrungsmittel, bei dem mit Hexan das Öl aus den Kernen chemisch gelöst wird. Auch ist die Zusammensetzung aus größtenteils mehrfach ungesättigten Fettsäuren, größtenteils Linolsäure, komplett inkonsistent mit dem was wir in freier Natur jemals finden könnten. Über die Jahrmillionen zuvor kamen Menschen größtenteils mit gesättigten und tierischen Fetten in Kontakt, nicht den einfach- und mehrfach ungesättigten Pflanzenfetten.

Insbesondere diese mehrfach ungesättigten Fette zerschießen einige metabolische Prozesse in den Zellkraftwerken des Körpers, den Mitochondrien. Wenn Du Dir das genau ansehen möchtest sind das die größten Probleme:

Diese Infografik zeigt diverse metabolische Prozesse auf um Energie in Form von ATP zu gewinnen.
  1. Zuallererst mit der ß-Oxidation von Fettsäuren und der damit einhergehenden reduzierten Nummer von wichtigen Cofaktoren wie zum Beispiel Acetyl-CoA, FADH und NADH
  2. Folglich beeinflusst diese reduzierte Anzahl an Cofaktoren die Art und Weise, wie die mitochondriale Elektronentransportkette arbeitet
  3. Das führt dazu, dass auf zellulärer Ebene das Sättigungsgefühl manipuliert wird und Fettzellen eine pathologische Insulinresistenz ausbilden aufgrund der reduzierten Bildung von ROS, insbesondere des Signalstoffs Wasserstoffperoxid.
  4. Wenn das noch nicht schlimm genug ist, kommt noch der Fakt hinzu dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren instabil sind und schnell mal in nicht so schöne Stoffwechselprodukte, wie beispielsweise 4-Hydroxynonenal oder Ceramide-1-Phosphate zerfallen. Diese sind bekannte Marker von generellem oxidativen Stress und Entzündungsprozessen.
  5. Fettsäuren wie Linolsäure fahren den Stoffwechsel herunter und sind mit dem Torpor von Winterschlaf haltenden Tieren assoziiert. Wir Menschen reichern wie viele Tiere auch die Fette an, die wir essen – unser Körperfett wird ungesättigter. Diese führt dazu, dass Enzyme wie SCD1 falsch arbeiten und Hungerreaktionen, sowie Körpertemperatur

Wie Du siehst manipulieren diese Fettsäuren einige Prozessen – Deinen Appetit, Insulinresistenz, ROS-Produktion, Mitochondriale Cofaktoren und damit die Genexpression von Genen die mit Langlebigkeit assoziiert sind, um nur einige zu nennen. Dieses ganze Thema geht in die Tiefe und ist enorm komplex.18 Merke Dir, das PUFAs aka mehrfach ungesättigte Fettsäuren nicht für den menschlichen Verzehr gemacht sind in den Mengen wie sie heute präsent sind. Meide daher PUFAs um jeden Preis mit stoischer Härte.

Als Nächstes schau Dir einmal an, was die großartigen, veganen Produzenten in Ihre Produkte packen. Schau Dir BeyondMeat und Konsorten an. Spoiler: Oft Tonnen an Sojaöl und Rapsöl. Viele dieser Produkte sind größtenteils aus Pflanzenölen gemischt mit einigen an Chemikalien hergestellt. So viel zu gesund und plant-based.

Schaden an der Umwelt

Wahrscheinlich wird dieser der kontroversesten Punkte. Hierbei beziehe ich mich auf Fleisch, das gut und artgerecht hergestellt wird – Fleisch das Du bei Deinem lokalen Bauern findest oder im Amerikanischen Raum in der aufkommenden Regenerativen Agrikultur Bewegung. Ein tolles Buch und Website zu diesem Thema ist Sacred Cow.

Pflanzen und exzessive Monokultur entziehen dem Boden Nährstoffe und zerstören auf lange Sicht die Qualität der Böden auf unserer Erde. Leider ist Monokultur oft der Standard und viele dieser Firmen werden enorm von Regierungen unterstützt – man siehe sich nur die Getreide- oder Tabakindustrie an. Aber nicht nur Pflanzen, auch schlecht gemanagte Tierzuchten tragen dazu bei. Es ist ein Problem des Managements, der Unterstützung vonseiten der Regierungen, sowie der Wirtschaft gemischt mit einigen an emotionalen Reaktionen.

Die Regierungen unterstützen großflächig Monokulturen von Tabak, Getreide, Mais und dergleichen. Für viele aufstrebende Farmer fällt die Entscheidung aufgrund von wirtschaftlicher Profitabilität allzu häufig hierauf. Es benötigt eine aktive Entscheidung Verluste in Kauf zu nehmen auf Seiten der Bauern zu Gunsten der Umwelt und der eigenen Werte. Nicht jeder kann und möchte so entscheiden. Außerdem ist so einiges an Land auf der Erde kein Farmland – keiner sollte Avocados in Kalifornien anbauen oder Mais im Gebirge. Dennoch wird es getan. Hier könnten viel besser Tiere gehalten werden und auf diesen kargen Böden der Umwelt durch ihr Tun helfen. Gerade Wiederkäuer sind von enormer Wichtigkeit für Ökosysteme, da sie die Nährstoffe von Pflanzen wieder als Biomasse dem Boden zuführen in diesem geschlossenem System.

Diese Infografik beschreibt die Probleme die mit dem Essen von Pflanzen auftreten und warum vegetarische oder gar vegane Ernährungen ungesund sind.
Das was einem nur wenige erzählen….

Nose-to-Tail zu Essen ist überlegen

Tiere sprechen die Sprache Deines Körpers

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Pflanzen agieren ähnlich wie Tiere, dennoch im Detail enorm unterschiedlich – eine Idee, die sehr anschaulich ist ist die aus Dr. Paul Saladino’s Carnivore Code*, dass Tiere und Pflanzen wie zwei unterschiedliche Computersysteme laufen. Ganz grundlegend funktionieren sie ähnlich auf Basis von 0 & 1. Dennoch unterscheidet sich Android von IOS, oder Windows von Apple fundamental. Ähnlich, aber dennoch verschieden.

Ein großartiges Beispiel dazu sind Mitochondrien und Chloroplasten, die beide verantwortlich sind für die Produktion von Energie. Dennoch nutzen sie unterschiedliche Prozesse und Stoffe um an Energie zu kommen – wo wir Tiere Ubiquinone/CoQ10 nutzen nutzen Pflanzen Plastoquinone. Darüberhinaus gibt es noch unzählige weitere Beispiele.
Insgesamt ist das ein solider Punkt, dass das Leben Spielraum hat aber dennoch zu einem zugrundelegenden Gerüst der Physik passen muss. Dennoch hatten Pflanzen nach der Abspaltung von Tieren 450 Millionen Jahre Zeit das Problem der Energiegewinnung zu bewältigen und kamen zu anderen Lösungen als wir Tiere es taten.

Das ist auch der Grund, warum alle Nährstoffe die in Tieren gefunden sind extrem bioverfügbar sind. Wir operieren bereits auf dem Gleichen System, sprechen die gleiche Sprache – keine Übersetzung notwendig bei dem die Hälfte des Sinns verloren geht.

Hohe Bioverfügbarkeit von Nährstoffen

Tiere ähneln uns Menschen sehr vor allem in Ihren Nährstoffen und Zoonutrients. Sie auf einer Carnivore Diet zu essen ist sehr gesund.
Tiere sind uns sehr ähnlich – von der Funktionsweise her.

Tiere versuchen wie wir auch sich fortzupflanzen, am Leben zu bleiben und zu gedeihen. Sie reichern dazu Nährstoffe in Ihren Geweben an akut und über das gesamte Leben hinweg. Insbesondere Pflanzenfresser arbeiten hart um an genügend Nährstoffe zu gelangen. Sie investieren einiges an Zeit in das Essen und Verdauen dieser – insbesondere ihr langer fermentativer Darm ermöglicht es Ihnen Energie aus Pflanzen zu beziehen und die Effekte der Antinährstoffe zu negieren. Pflanzenfresser machen die ganze harte Arbeit der Konversion von IOS zu Android, oder Japanisch zu Deutsch. Wir Menschen können diese Arbeit nicht vollbringen. Sie nehmen die weniger qualitativen Nährstoffe und wandeln sie in wunderbar gut nutzbare tierische Moleküle um. Die Magie der Natur!

Aber diese beeindruckende Tat kommt für einen hohen Preis – es ist buchstäblich das einzige, was Pflanzenfresser den ganzen Tag tun. Es erfordert einiges an Arbeit und extrem ausgefeilte Darmstrukturen um dieses Wunder zu vollbringen. Pflanzen enthalten nur wenig Energie, die fermentiert werden muss in massiven, energiebedürftigen Därmen. Energie gewinnen sie dann von den fermentierten kurzkettigen Fettsäuren. Außerdem rennen Pflanzen nicht weg – die meisten vegetarischen Tiere tendieren dazu auf der Seite der weniger intelligenten zu sein.

Umgehe Gifte und gelange zu überlegener Gesundheit

Mit einer Animal-Based oder sogar Carnivore Diet wirst Du den meisten oder sogar alle pflanzlichen Antinährstoffe und Verteidungungsmolekülen entgehen. Meiner Meinung nach sind diese Hauptfaktoren die zu modernen Krankheiten wie Autoimmunerkrankungen oder Leaky Gut beitragen.

Mit dem Verbannen der meisten Pflanzen aus seiner Ernährung, vor allem der schadstoffreichsten wie:

  • Kreuzblütern
  • Nachtschattengewächsen
  • Samen
  • Nüssen
  • Getreiden
  • Hülsenfrüchten
  • Pilzen

…kannst Du einiges an internem Schaden vermeiden, der oft unbewusst einhergeht. Als Kleiner Reminder beiseite, in dieser Diskussion herrscht einiges mehr an Nuance – es gibt Menschen, die besser genetisch angepasst sind an gewisse Schadstoffe als andere. Andere reagieren heftiger auf gewisse Substanzen. Außerdem schaffen gewisse traditionelle Verarbeitungstechniken den Gehalt an Schadstoffen zu reduzieren. Traditionell brauchte das Essen von Pflanzen einiges an Arbeit und Vorbereitung – denk nur an fermentiertes Essen, Sauerteig, Trocknen und Einweichen von Essen, sowie vielen weiteren.19

Rette die Umwelt (wirklich)

Umweltschaden wird größtenteils von der großen Industrie, durch Energieproduktion, Wohnen und Transportation angerichtet. 25% kommen von der Agrarwirtschaft als Ganzes. Das ist ein großer Anteil am gesamten Pott, aber in der Agrarwirtschaft gibt es noch viele weitere Unterteilungen wie Lebendvieh, Waldwirtschaft, und Anbau von Pflanzen – außerdem wurde der Kohlenstoff, den Tiere und Pflanzen wieder eingliedern in dieser Statistik nicht miteinberechnet.. Schätzungen die das tun, gewichten den Bereich der Agrarwirtschaft mit circa 6-7% der gesamten Treibhausgasproduktion Und wir haben bislang noch nicht einmal angefangen den Anteil herunterzubrechen den das so schlimme Methan der Kühe annimmt.

Eine Animal-Based Diet kann der Umwelt helfen, wenn die Quellen gut gemanaged sind.
Umweltschaden ist ein Problem des Managements in der Landwirtschaft nicht des Produkts.

Vor allem modern Landwirtschaftsbereiche, wie die Regenerative Agrarwirtschaft haben sogar einen gesamt negativen Einfluss auf Treibhausgase! Sie wandel nährstoffarmes Land mithilfe von Tieren und dem klugen Nutzen von Pflanzen in reichen Grund um. Über die Jahre wird der Boden dunkler und enthält mehr Kohlenstoff. Diese Praktik wäre eine Lösung für den Schaden angerichtet von Monokulturen, die den Boden aufbrauchen. Iss Steaks und rette den Planeten.

Wirklich. Ernsthaft. Moderne Fleischmassenproduktion ist schrecklich aus vielen Gründen. Dennoch ist im Vergleich mit den anderen Verursachern selbst dessen Ausmaße verschwindend gering. Gutes Management der Böden die wir haben, verantwortungsvolle Agrarwirtschaft und viel mehr Tiere werden unsere Umwelt retten, keine emotionalen Reaktionen..

Ehre das Tier und verwerte es als Ganzes

Ich glaube ich könnte wohl keinen Post über das Tiere essen schreiben und käme um den Sumpf der Ethik drumherum. Ich glaube dass Tiere essen ethisch korrekt ist, was immer das heißen mag, dennoch sollte man das Tier ehren und respektieren:

  • Esse Tiere von nose-to-tail und verschwende kein Teil
  • Nutze alle Teile vom Hirn, zu den Knochen, dem Knorpel und der Milz – nicht nur Ribeyes
  • Kaufe Tiere lokal aus guter Zucht, am besten von Bauern mit denen Du in Kontakt treten kannst
  • Komme weg von vorverpackten und eingeschweißtem Fleisch – baue eine Verbindung zu Deinem Essen auf, gehe vielleicht sogar selbst Jagen

Ein Problem heutzutage ist die verlorene Verbindung zu unserem Essen. Oft war das Jagen Heilig und mit vielen Riten versehen. Das Kaufen von 500g Hack für 4€ im Supermarkt jedoch nicht. Außerdem sieht das gekaufte Produkt komplett anders aus al sein eigen zerlegtes Wild. Und es fühlt sich anders an. Selbst ein ganzes Tier aus guter Zucht zu kaufen, statt abgepacktes Fleisch aus dem Discounter macht einen Unterschied – qualitative, wie auch beziehungsweise. Du kannst die Aufzucht ansehen, mit dem Bauern in Kontakt treten oder sogar das gekaufte Tier selber zerlegen und verwerten. Außerdem ist Deine Kaufkraft wie eine Wahlstimme mit der Du lokales, Weidefleisch unterstützt und befürwortest. Im Gegensatz zu Nestlé oder Monsanto.

Tiere essen macht uns menschlich

Wie bereits kurz erwähnt machte uns das Jagen und überwiegend tierische Nahrung zu dem menschlichen Wesen, das wir heute sind. Es half uns unsere enorm großen Gehirne zu entwickeln und somit den Zugang zu guter gejagter Nahrung zu sichern..20 Der Bruch mit der Jagd hin zu einer Gesellschaft basierend auf Agrarwirtschaft, was noch extremer beeinflusst wurde mit der Industriellen Revolution hatte seinen Preis. Das Essen wurde günstiger und besser verfügbar, vor allem pflanzliche Nahrung, aber für den Preis unserer Gesundheit. Außerdem behoben wir nur die Fehler, die der Wechsel zu einer agrarwirtschaftlichen Lebensweise bewirkten. Viele dieser Probleme wie Seuchen, Hunger, chronische Krankheit sind zuvor unbekannt gewesen. Jared Diamond hatte wohl recht Agrikultur den schlimmsten Fehler in der Geschichte des Menschen zu nennen.

Meiner Meinung nach finden wir Gesundheit, wenn wir mit unserer Evolution arbeiten und unserer Geschichte als Rasse des Menschen statt dagegen. Gegen die Evolution zu arbeiten ist ein Kampf, den keiner gewinnen kann..21

Die Animal-based Diet für eine bessere Gesundheit und Ihre Vorteile.
Im Gegensatz zu Joe Biden’s Denken ist Fleisch nicht der Teufel – Iss mehr als 4lb pro Monat – eher 1lb pro Tag.

Wie sollte ich eine Animal-Based Diet gestalten?

Wir haben bereits einiges besprochen! Wir haben über Anthropologie geredet, einen kleinen Umweg in die Biochemie gemacht, über die kontroversen negativen Aspekte von Pflanzen gedacht die sonst keiner erwähnt, und warum Fleisch nicht so schlimm ist wie die öffentliche Meinung häufig weiß machen möchte. Währen die ersten 3 Kapitel sich mehr mit dem ‘Warum’ beschäftigt haben kümmern wir uns in den Folgenden um das praktikable ‚Wie?‘ und klären die Anwendung.

Die erste Frage, die mir häufig begegnet, wenn ich über all das spreche ist in etwa diese hier: Was zur Hölle ist denn eine Animal-Based Diet? Davon habe ich noch nie gehört! Lass uns hierüber einmal kurz nachdenken und eine Art Definition erarbeiten:

  • Eine Animal-based Diet ist eine Ernährung, die größtenteils auf tierischen Produkten basiert und ausgewählten weniger schadstoffreichen Pflanzenteilen. Ein gutes Ziel sind 80-90% an tierischen Produkten.
  • Füge Pflanzen hinzu für Textur, mehr Kalorien, mehr Kohlenhydraten, mehr Kalium & Vitamin C.
  • Gute Wahlmöglichkeiten sind süße Früchte (Beeren, Äpfel, Orangen), unsüße Früchte (Gurken, Kokosnüsse, Kürbis), Reis aus dem Druckkochtopf, oder ab und an geschälte Knollengemüse (Süßkartoffel) All diese enthalten Pflanzenabwehrstoffe, jedoch in reduzierter Form im Vergleich.
  • Falls gut toleriert, kannst Du auch Vollfett-Milchprodukte (vorzugsweise A2 von Ziegen & Schafen) hinzufügen. Am besten startest Du für 30 Tage ohne sie und führst sie nach diesem Zeitraum ein, um gezielt beobachten zu können wie Dein Körper auf sie reagiert.
  • Esse eine große Auswahl an hochqualitativen tierischen Produkten – größtenteils von Wiederkäuern, Wild, Fisch & Schalentieren.

Esse alle Teile die Tiere bieten

Der Großteil einer Animal-Based Ernährung sollte wie der Name besagt aus Fleisch und Organen bestehen – dem kompletten Tier. Damit gemeint ist sowohl fettes Muskelfleisch, Organe, Knochen und Bindegewebe. Alleine diese 4 machen für einiges an Auswahl und höchstwahrscheinlich viele neue Lebensmittel zum herumexperimentieren, vor allem wenn Du bislang wenig Kontakt mit Organen hattest. Gute Organe für den Anfang sind Leber, Knochenbrühe und Niere. Überwiegend Organe und fettigere Schnitte zu essen spart ebenfalls so einiges an Geld im Vergleich zu anderen Stücken.

Einige meiner Lieblingsgerichte sind:

  • Schnelle & unkomplizierte Hackbowl – Brate 300g Gehacktes Rind/100g Organe der Wahl/2xEier/100g Speck/2-3g Steinsalz in einer Pfanne an für eine Portion. Mit Butter und wenn vertragen Ziegenkäse toppen. Außerdem ist es ein großartiges Mealprep Gericht, ich mache immer 4 Portionen in Einem.
  • Stan Efferding’s Monster Mash – grundsätzlich eine Bowl bestehend aus Reis, Süßkartoffel, Rindergehacktem, Eiern und Knochenbrühe. Ein weiteres geniales Rezept zum Mealpreppen, wenn man Reis, Eier und Kohlenhydrate zulässt.
  • Gebratenes Fleisch mit Organen (Leber/Nieren) & Omelett – 200-300g Muskelfleisch der Wahl, 100g Organe, Omelett (2xEier/1x Speckstreifen) & nach Wahl eine Portion Sauerrahm oder Schmalz als Dip.
  • Leber Pancakes – Mixe 2xEier mit 100g Leber und 4 Teelöffeln Ghee zusammen für eine Portion Pfannkuchenteig.
  • Verrühtes Hirn – Du kannst Hirn genauso schlagen, wie Rührei. Gut dazu passen Eier, Käse oder Speck.
  • Früchte & Honig machen das perfekte Dessert

Du kannst nach Bedarf Pflanzen hinzufügen oder Fette und Carbs weglassen, wenn die Mahlzeiten Ketolastiger sein sollen.  Gute Richtwerte sind rund 200-300g Muskelfleisch pro Mahlzeit, gerne auch Fisch, kombiniert mit rund 100g Organen. Den Rest der benötigten Energie kannst Du gerne mit Fetten oder Carbs nach Wahl auffüllen.

Vermeide klare Giftstoffe und No-Go‘s

Nun, da wir Wissen wie eine Animal-Based Diet auszusehen hat, schauen wir uns noch an, was nicht in Ihr verloren hat und warum genau dem so ist. Fleisch und Organe sind der Grundstein dieser Ernährung und liefern alles, was wir benötigen, dennoch ist es genauso wichtig zu wissen, was es um jeden Preis zu meiden gilt.
Nicht alle Pflanzen sind gleich schädlich, es ist vielmehr ein Spektrum, mit gewissen Pflanzenteilen die mehr, anderen die weniger geschützt sind durch Schadstoffe. Pflanzen an sich sind gute quellen für Kalium, Mangan, Vitamin C, und günstige Kalorien in Form von Kohlenhydraten. Nichtsdestotrotz sind Pflanzen nur eine Ergänzung und kein großer Bestandteil der Ernährung, da sie Fleisch wenig überlegen sind. Schauen wir uns aber zuerst einmal die Vertreter an, die es auf jeden Fall zu meiden gilt!

Verbanne Pflanzenöle

Einer der wichtigsten Schritte ist das stoische und strikte Ausschließen von Pflanzenölen aus Deiner gesamten Ernährung. Es sind chemisch produzierte Öle aus Samen und Kernen, die hohe Mengen mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Sie haben einen direkten Einfluss auf diverse metabolische Vorgänge und sind höchst inkonsistent mit dem, was wir Menschen für Jahrmillionen in der Natur begegneten.

Pflanzenöle sind nicht für den menschlichen Verzehr gedacht und zu bannen auf einer Animal-Based Diet.
Pflanzenöle sind wirklic der Teufel.

Pflanzenöle enthalten größtenteils PUFAs, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wohingegen tierische Fette größtenteils aus gesättigten Fetten bestehen. Nirgends in der Natur können PUFAs in der Zusammensetzung und den Mengen gefunden werden, wie in Pflanzenölen. PUFAs mischen die Art und Weise auf wie Deine Mitochondrien arbeiten und verursachen dadurch erhöhte Marker von oxidativem Stress, unterdrücktes Hungergefühl, und pathologische Insulinresistenz. Alles Dinge, mit denen man nicht herumspielen sollte.

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Verbanne daher PUFAs radikal aus all Deinen Lebensmitteln und lies die Inhaltsangaben. Keine Ausnahmen, PUFAs sind nicht für den menschlichen Verzehr gemacht.. Kein Pflanzenöl, kein Dressing daraus und keine Margarine – all diese sind metabolischer Abfall.

Wende Dich ab von toxischen Pflanzen

Einige Pflanzen sind toxischer als andere. Auch die einzelnen Teile unterscheiden sich. An einem Ende des Spektrums reagieren sogar allergisch auf sie, am anderen hingegen ist ihr Schaden sehr schleichend und unterbewusst. Meistens reagieren wir täglich auf sie, aber nur ein kleinen wenig. Der Schaden baut sich auf über die Jahre und kann sich zeigen als Entzündung, Akne, ständig laufende Nase, Asthma, Leaky Gut, oder eine der unzähligen anderen modernen Krankheiten. Die Meisten werden hingenommen als saisonales oder genetisch bedingtes Leiden und treten schleichend auf. Selten wird an die Ernährung gedacht. Schließe diese toxischen Pflanzen aus:

  • Nachtschattengewächse
  • Salate und Blätter
  • Nüsse & Samen
  • Getreide, Bohnen & Hülsenfrüchte
  • Pflanzenöle
  • Pilze

Dies ist der Grund warum es vielen Menschen so viel besser geht auf einer radikalen Eliminationsdiät, wie es Carnivore ist. Carnivore ist ein klasse Startpunkt, um von einem Standpunkt der totalen Freiheit von Autoimmunerkrankungen aus langsam und gezielte Lebensmittel wieder einführen kann. So merkt man sofort, ob Milchprodukte das eigene Immunsystem triggern, oder Kürbis Histaminunverträglichkeiten triggert. Auf jeden Fall jedoch solltest Du von obigen Abstand halten – gute Experimente zum Wiedereingliedern sind:

  • Süße Früchte wie Äpfel, Bananen, Beeren und Co
  • Nicht Süße Früchte, wiie Kokosnüsse und Kürbisse
  • Ab und an Knollengemüse, wie geschälte Süßkartoffeln oder Möhren
  • Druckgekochter und eingelegter weißer Reis

Verbanne alle verarbeiteten Produkte

Verarbeitetes und raffinierte Lebensmittel sind häufig reiner und konzentrierter als Ihre natürlichen Äquivalente. Außerdem werden häufig Zucker, Chemikalien, Pflanzenöle und Co zugesetzt. Ich brauche wohl kaum erwähnen, dass das zu Problemen führt und leicht vermeidbar ist. Deine Ernährung sollte aus dem bestehen, was Du jagen oder fischen kannst und auf dem örtlichen Bauernmarkt vorfinden kannst:

Wenn Deine Großmutter nicht aussprechen kann was in dem enthalten ist, was Du isst, oder das Etikett mehr als 3 Zutaten hat – hinterfrage es.

Eine Ausnahme von dieser Regel sind häufig verarbeitete Naturprodukte, wie Honig, Joghurt, Wurst, Bacon oder Käse. All diese sind auch verarbeitet. Der Unterschied ist jedoch, dass sie eine traditionelle Verarbeitungsmethode untergingen, wie Fermentation. Das ist natürlich eine ganz andere Sache als Pizza, Fertignudeln und der ganze andere raffinierte Abfall. Als Wort der Warnung allerdings – diese Produkte sind häufig höher in Histamin. Denke hier ran, falls Dir Allergien und Autoimmunerkrankungen Probleme bereiten.

Esse Saisonal

Das ist ein weiterer Wichtiger Punkt. Schaue nach draußen und denke einmal darüber nach, was Du jagen und sammeln könntest. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit Pfirsiche, je nach Lebensort alle Früchte, im Winter zu Essen.

Lebe in Deiner Umwelt, nicht von ihr abgeschnitten und esse Tiere von nose-to-tail.
Lebe in Deiner Umwelt, nicht von ihr abgeschnitten:
  • Frühling
    Größtenteils Keto-Carnivore – Fettes Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Milchprodukte | Ein paar lagerbare Pflanzen wie beispielsweise Reis, Kürbis oder Süßkartoffeln
  • Sommer
    Animal-based Diet mit mehr Kohlenhydraten – Fettes Fleisch, Mageres Fleisch, Fisch & Meeresfrüchte der Saison, Milchprodukte | Süße Früchte, wie Beeren, Äpfel oder Pfirsiche | Nicht süße Früchte, wie Gurken oder Kokosnüsse
  • Herbst
    Animal-based Diet mit mehr Kohlenhydraten – Fettes Fleisch, Mageres Fleisch, Fisch & Meeresfrüchte der Saison, Milchprodukte | Süße Früchte, wie Beeren, Aprikosen oder Birnen | Nicht süße Früchte, wie Kürbissen oder Gurken
  • Frühling
    Größtenteils Keto-Carnivore – Fettes Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Milchprodukte | Ein paar lagerbare Pflanzen wie beispielsweise Reis, Kürbis oder Süßkartoffeln

Saisonal zu essen zwing Dich Dich abwechslungsreich zu ernähren. Gewisse Arten an Fisch und Fleisch sind saisonal besser zu bekommen als andere. Was Obst und Gemüse angeht, fügt dieser gezwungene Wechsel im Sommer mehr pflanzliche Kost hinzu, während im Winter diese nahezu komplett wegfällt. Während man so im Sommer mehr Kohlenhydrate isst, ähnelt die Ernährung im Winter einer Keto-Carnivore Diet. Außerdem, balanciert diese Rotation auch natürlich Antinährstoffe aus. Durch die erhöhte Vielfalt an Früchten.

Menschen jagten nach Fett – Iss fettes Fleisch

Der Anthropologe Miki Ben Dor hat den Begriff des Menschen als ‘Fat Hunters‘ geprägt. Was er dabei meinte ist, dass Menschen traditionell Tiere mit einem möglichst hohen Fettgehalt aussuchten und Fette hochgeschätzt haben. Das macht Sinn im Lichte der Biochemie – Kohlenhydrate sind in der Natur sehr selten und nur saisonal verfügbar in Form von Früchten und Honig. Zu viel Protein kann nicht in Energie umgewandelt werden und kann zur sogenannten ‘Rabbit Starvation’ führen. Was bleibt als Hauptenergiequelle ist Fett. Und wo bekommen wir Fett her? Von fetten Tieren, größtenteils großen Tieren, wie anderen Raubtieren, Seefischen und Wiederkäuern.

Darüber hinaus sind Menschen exzellent angepasst und Fette als Hauptenergiequelle. Wir können viel einlagern, Fette sind essenziell, unsere Mitochondrien reagieren gut auf gesättigte Fette und unser Metabolismus ist angepasst darauf Fette zu verbrennen. Wir haben ein gesamtes Keton-basiertes System, mit dem unser Körper auch ohne aktive Zuckerzufuhr das Gehirn ernährt bekommt.

Die Grauzonen – Kohlenhydrate, Milchprodukte und Fisch

Kohlenhydrate sind nützlich, vorallem für Sportler

Kohlenhydrate sind die erste Grauzone in die wir uns begeben – in der Natur sind Kohlenhydrate sehr schwer zu finden und kommen größtenteils Saisonal vor. Trotzdem sind Kohlenhydrate nicht der Feind per se. Aber in den Formen und Mengen, in den sie heute kursieren, sind sie, definitiv nicht der Gesundheit förderlich. Wenn Du Dir Deine Umgebung ansiehst kommen Kohlenhydrate größtenteils saisonal vor, in der Form von Früchten und Einfachzuckern. Vor dem Übergang zur Agrarwirtschaft waren nur wenig stärkehaltige Lebensmittel vorhanden, diese blühten erst mit der Zucht von Korn und Knollen so richtig auf. Außerdem sind die Früchte und Gemüse, die wir heute kaufen, können sehr verschieden von ihren Urvarianten in Größe, Inhalt und Gestalt.

Auch, wenn demnach Kohlenhydrate wohl eher eine saisonale Ergänzung mit Einfachzuckern war sind sie gerade nützlich wenn Du aktiv bist. Mein Rat wäre es Fette als primäre Energiequelle zu nutzen, diese dennoch ab und an mit 100-150g an Kohlenhydraten zu ergänzen je nach Deinem individuellen Bedarf. Gerade Honig und Früchte können der Performance helfen und kommen mit einigen Vorteilen. Anstatt dogmatisch zu werden, denke klug über Deinen Kohlenhydratkonsum nach und Plane ihn zu Deinem Wohl

Der Fall ‘Milchprodukte’

Käse, Milch und Milchprodukte existieren schon mit uns für eine ganze Weile und können daher von Vorteil sein auf einer Animal-Based Diet.
Käse, Milch und Milchprodukte existieren schon mit uns für eine ganze Weile.

Milchprodukte sind ein anderes großes Problem und können mit diesen Problemen kommen:

  • Laktose-Intoleranz
  • Problem mit den Milchproteinen (A1/A2)
  • Starke Insulinreaktion auf Milchzucker
  • Intoleranz von Histaminen, besonders in gereiften Produkten wie Jogurt & Käse

All diese können mehr oder weniger stark Probleme bereiten. Sie geschehen auf einem Breiten Spektrum. Während manche sehr gut angepasst sind, haben andere schleichende Autoimmunprobleme und wieder andere strikte Unverträglichkeiten. Als Anpassung an die Agrarwirtschaft hat unser Körper sich auch verändert – Du musst es allerdings testen. Der beste Test ist das schrittweise reintegrieren nach einer Phase von 30-90 Tagen auf einer strikten Carnivore Diet. Treten Probleme auf nach dem Wiedereinführen von Milchprodukten kannst Du garantiert sagen, dass sie es schuld sind. Vielleicht verträgst Du aber Joghurt und Co gut, aber Käse bereitet Dir Probleme. Es bedarf einiges an Experimentierarbeit, die sich aber lohnt. Generell vertragen Menschen jedoch A2-Produkte von Ziegen, Schafen und speziellen Kühen besser als traditionelle Milch. Eine weitere klasse Alternative ist Rohmilch.

Lass uns kurz über die oben genannten Probleme nachdenken:

  • Laktose ist meistens einfach herauszufinden und zeigt sich als Unverträglichkeit aufgrund mangelnder Laktase nach Verzehr oder eine überzogene Insulinreaktion, die mit einem CGM gemessen werden kann.22
  • A1 & A2 beziehen sich auf die verschiedenen Proteinarten der Molke – A2 kommt vor allem in Schafs- und Ziegenmilch vor, A1 in traditioneller Kuhmilch.
  • Alle gereiften Produkte reichern Histamin an, auch Joghurt, Käse und andere Milchprodukte. Mehr Informationen dazu kannst Du dieser Liste entnehmen..

Was ist mit Fisch und Meeresfrüchten?

Es gibt einige Karnivoren dort draußen, die nur Rind essen, Schwein und Geflügel komplett meiden aus Angst sie reichern PUFAs an durch gefüttertes Soja, wie als auch alles aus dem Meer wegen Giftstoffen und Schwermetallen. Während der Grundgedanke richtig ist, ist Vielfalt meiner Meinung nach ein Kosten-Risiko Trade-off. Und mit der weisen Wahl seiner Fische und Meeresfrüchte kann so einiges an Schwermetallen und Giftstoffen vermieden werden:

  • Suche lokal gefischte Quellen und Arten oder aus hochqualitativer Aufzucht.
  • Esse niedrig auf der Nahrungskette, da Schwermetalle sich anreichern und vor allem die großen Raubfische mehr enthalten.
  • Vermeide konservierte Produkte, vor allem Fisch, der in Pflanzenöl und Aluminiumdosen kommt
  • Esse Lachs, Muscheln, Krabben, Hering, Heilbutt, Sardinen, Anchovis, Makrelen
  • Meide Königsmakrelen, Thunfisch, Rochen, Schwertfisch, Marlin

Mit diesen Vorsichtsmaßnahmen in Aktion können Fisch und Meeresfrüchte Deine Mahlzeiten definitive bereichern. Sie geben Dir einfachen Zugang zu Mineralstoffen, wie Kupfer, Mangan, Iod und Zink, wie als auch EPA & DHA. Sogar Seegräser wie Spirulina und Nori machen sich als Ergänzung gut aufgrund diverse Nährstoffe, die sie anreichern, Sie helfen auch Schwermetalle auszutreiben und machen sich daher von Zeit zu Zeit gut in jeder Diät.

Vermeide Raubfische, wähle Deine Meeresfrüchte weise und umgehe die Verschmutzung der Meere auf diese Art und Weise, ohne Fisch ganz aufzugeben.

Unterschiede zur Carnivore Diet

Wie der Name schon vermuten lässt ist eine Animal-Based Diet nicht komplett karnivore. Im Gegensatz zu der Carnivore Diet sind schadstoffarme und antinährstoffarme Pflanzenteile, wie Früchte erlaubt – sind wir mal ehrlich blinder Dogmatismus hat bislang selten jemandem geholfen. Offen zu sein für neue Erkenntnisse und stets zu lernen jedoch. Außerdem ist das Essen ein sehr individuelles Thema, was der eine verträgt muss dem anderen nicht unbedingt guttun, wie zum Beispiel Milchprodukte oder Eier. Bis zu einem gewissen Grad natürlich Grünkohl und Soja tun sicher keinem gut.

Dieses Bild zeigt das gesunde Fleisch, dass man alles auf einer Carnivore Diet isst.
Nur Fleisch hört sich erst einmal komisch und desinformiert an. Ist es aber nicht.

Der Hauptunterschied zwischen einer Carnivore Diet und der Animal-Based Diet ist, dass Früchte und nichttoxische Pflanzen einen Teil von rund 5-20% der Ernährung ausmachen. Während die Carnvore Diet komplett auf sämtliche Pflanzen verzichtet, adressiert eine Animal-Based Diet sie saisonal – während die Wintermonate stark einer Carnivore Diet ähneln sind im Sommer durchaus mehr Kohlenhydrate und Früchte drinnen. Das bringt einige Vorteile, stoffwechseltechnisch, kalorienmäßig, wie auch von der Essensvielfalt her. Außerdem sind Milchprodukte eine Bereicherung, falls Du sie nach ausgiebigen Testen verträgst.

Dennoch ähneln sich diese beiden Ernährungsformen mehr, als dass sie sich ovneinander unterscheiden – beide fokussieren sich auf das nährstoffreichste Essen das es gibt, tierisches Fleisch und Organe von guten Quellen. Der Anteil von diesen sollte rund 80-90% ausmachen:

  • Suche nach Qualität vom Erzeuger in Deiner Umgebung
  • Esse eine große Bandweite an Tieren und ihren Teilen
  • Esse Organe – fange an mit Leber, probiere aber auch gerne Niere, Knochen, Knorpel, Kutteln & Co

Nichtsdestotrotz ist eine strikte Carnivore Diet ein Werkzeug. Es ist die perfekte Eliminationsdiät und schafft alle Lebensmittel ab, die Deinen Körper triggern könnten. Eine 30-90 tägige Phase einer Carnivore Diet ist ein großartiger Startpunkt in eine Animal-Based Diet, da Du von diesem Standpunkt aus nach und nach Essen wiedereinführen kannst und siehst, welche Dir bekommen und welche nicht. Nachdem Du ein neues Lebensmittel für 1-2 Wochen getestet hast kannst Du recht sicher sein wie es Dir und Deinem Körper bekommt oder eben nicht. Das kannst Du für Beeren, Kürbis, Milchprodukte, Eier und allesamt ausprobieren. Eine Carnivore Diet kann auch langfristig klappen und gesund konstruiert werden, dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass wir Menschen saisonal gegessen haben und ab und an Kohlenhydrate aßen.

Hole Dir den 5-Step Guide zu einer Animal-Based Diet

Es ist eine verdammte Riesenmenge an Stoff, über den wir reden. Als Zusammenfassung habe ich diesen 5-Step Guide geschrieben – auf Englisch allerdings – der alle 8.000 Wörter in eine praktische Seite zusammenfasst. Er soll Dir helfen den Übergang zu einer Animal-Based Diet perfekt zu Planen, dazu sind auch noch einige ans Zusatzinformationen aus anderen Bereichen der Ancestral Health enthalten. Downloade es kostenlos, ohne irgendwas angehangen, hier:

Die  Animal-Based Diet für verschiedene Zwecke

Nachdem wir uns nun genaustens die verschiedenen Lebensmittel angeschaut haben, welche Du unbedingt meiden solltest und welche Du integrieren solltest, schauen wir uns nun an wie man eine Animal-Based Diet gestalten kann für verschiedene Endpunkte wie Muskelaufbau, Gewichtsverlust, Performance oder Keto-Adaption. Es ist unser letztes Thema, bevor ich meine persönlichen Tipps & Tricks teile und dieser lange Post ein Ende findet.

Gewicht verlieren mit einer Animal-Based Diet

Abnehmen ist ein schweres Thema. Viele versuchen es, nur wenige schaffen es langfristig. Aus etwa 200 konventionell geplanten Diäten schafft es Eine – diese Daten kommen von therapeutischen Interventionen bei krankhaft Übergewichtigen. Mit einer konventionellen Diät meine ich eine, die nach dem Konzept von ‘Bewege Dich mehr, Esse weniger’ geplant wurde – ein größtenteils quantitativer Ansatz. Dieser quantitativer Ansatz ist auch bekannt als Makrotracking, Kalorienzählen, ‘Calories In vs. Calories Out‘ oder ‘If It Fits Your Macros‘. Die Menge ist wichtig verstehen mich nicht falsch, aber eben nur eine Seite der Medallie.

Was häufig übersehen wird ist die Qualität der Ernährung – Ich erinnere mich leider nicht von wem dieses Zitat kam, aber eine schlau3 Person sagt einst:

Wir addressieren Ernährung rückwärts – Esse zuerst nährstoffreich und wie Deine Vorfahren es taten und Gesundheit wird folgen.

Oder so in etwa. Ich glaube ebenfalls, dass wir heutzutage schwer unterernährt sind was Mikronährstoffe und Vitamine angeht. Dazu sind wir auch hochgradig desinformiert und abgekommen vom rechten Pfad. Wenn wir aber diese Mängel beheben, Menschen Ernährung beibringen und metabolischen Abfall verbannen werden Verbesserungen folgen. Deine Sättigungsmechanismen werden besser funktionieren, wenn Du PUFAs verbannst, wenn Dein Fett beginnt gesättigter zu werden fällt es Deinem Körper einfacher überschüssige Energie in Form von Wärme abzugeben – das sind alles Prozesse, die durch den Müll, den wir heutzutage Essen nennen kurzgeschlossen werden. Abnehmen sollte demnach nicht Dein Ziel sein, sondern ein Anzeichen. Das Ziel sollte metabolische Gesundheit sein. Wir haben es rückwärts.

Um das zu erreichen ist eine Anumal-Based Diet eine hervorragende Wahl, da sie eben genau die Grundursache angeht. Es ist eine high-fat Ernährung, hoch in Stearinsäure und gesättigten Fetten, mit recht einfachen Kohlenhydrate in moderaten Mengen. So wirst Du von Zeit zu Zeit zwangsweise ketogen leben, aber auch unter Glukose. Außerdem kann sie dabei helfen Dein Fett zu sättigen, weg von dem langfristigen Schaden den PUFAs anrichten können. Noch wichtiger ist wahrscheinlich der Reichtum an Nährstoffen, den Fleisch und Organe bieten. Das alles sind ziemlich große Schritte in die richtige Richtung.

Keto-Adaptation

Die meisten von uns im Westen laufen seltenst bis nie nur auf Fetten oder sogar Ketonkörpern. Kohlenhydrate sind überall und non-stop essen wir – warum sollte unser Körper so Ketone produzieren? Das Problem ist – es ist sehr vorteilhaft Keto adaptiert zu sein und größtenteils nur auf Fetten zu laufen. Gerade dieser Wechsel von Kohlenhydraten zu Fetten ist enorm wichtig und auch bekannt als der Metabolische Switch. Wir sollten beide Systeme nutzen können ohne Einbußen und auch regelmäßig tun. Nur auf Kohlenhydraten zu laufen ist genauso inoptimal wie nur auf Ketonen zu laufen für lange Zeiträume.

Was passiert also, wenn man keto adaptiert ist? Deine Lever produziert Ketonkörper, wenn Dein Körper keine Kohlenhydrate mehr zugeführt bekommt. Ketone dienen dann als Treibstoff für Dein Gehirn und einige andere Zellen. An diesen Punkt kann man durch längeres Fasten kommen, längeren Sport oder mit einer ketogenen Ernährung. Das einzige, was es zu vermeiden gilt sind Blutzuckerschwankungen und Insulin – Keto adaptiert zu sein hilft somit häufig Blutzuckerprobleme und Heißhunger loszuwerden, wie als auch Deinem Körper metabolische Flexibilität beizubringen.

Eine Animal-based Diet kann Dir auch hierbei helfen vor allem in Kombination mit intermittent Fasting, Tagesfasten und Makronährstoffanteilen, die an die Saison adaptiert, sind:

  • Intermittent Fasting beschränkt Deine Essenszeit auf ein gewissen Zeitfenster. Außerhalb Deines Zeitfensters wirst Du wahrscheinlich ab einem gewissen Zeitpunkt anfangen Ketone zu produzieren, da die Glukoselevel fallen.
  • Das Gleiche gilt für Tagesfasten oder sogar vermehrt über mehrere Tage
  • Saisonal angepasst Makronährstoffe helfen auch dabei – im Winter wirst Du so größtenteils eine ketogene Carnivore Diät essen, während in den Sommermonaten Früchte und Kohlenhydrate auf dem Plan stehen.

Was all gemeinsam haben, ist dass sie Dich zwangsweise in keto adaption bringen. Von Zeit zu Zeit, nicht all die Zeit. Der Prozess der Anpassung dauert jedoch etwas, durchschnittlich 2-4 Wochen.

Die Animal-Based Diet für SportlerThe Animal-Based Diet for Athletes

The best exercises how to learn a handstand, the tuck handstand is one of them!
Irgendwie muss man an Energie kommen.

Während meinen strikten Carnivore Zeiten, hatte ich durch häufigen Sport, ab und an Probleme mit meinen Kalorien auf einem Level zu bleiben. Fette waren der einzige Hebel, den ich ziehen konnte, da die Proteine schon recht hoch waren und mehr in der Hinsicht nicht unbedingt besser ist. Mit einer Animal-Based Diet wird das um einiges Leichter, da man sehr simple mehr Kalorien mit Kohlenhydraten hinzufügen kann – on top von einem hohen Fettanteil. Deshalb ist eine Animal-Based Diet großartig für Sportler:

  • Sie hilft Dir Deine Performance zu steigern mit Kohlenhydraten und Zuckern
  • Du kannst simpel mehr Energie bekommen durch schadstoffarme Pflanzen
  • Du bekommst die wichtigsten Zoonährstoffe, Mikronährstoffe und Vitamine von Organen und Fleisch, die die Basis Deiner Ernährung darstellen.

Das würde ich mal ein klares Win-Win nennen! Ein wichtiger Punkt hier ist, dass Du für Dich experimentieren musst was funktioniert. Eine Pflanze kann den einen triggern, den andere nicht. Einer mag mehr Fette in der Ernährung, der andere mehr Kohlenhydrate. Dies ist auch ein wichtiger Punkt, warum selbst Sportler bestenfalls mit einer 30-90 Tage langen Carnivore Periode starten sollten, bevor sie ausprobieren was für sie klappt. So kann man schnell herausfinden, ob man weißen Reis, Süßkartoffeln, Kürbis und Milchprodukte verträgt.

Wie sollte man also eine Animal-Based Diet als Sportler planen?

  • Esse 2.0- 2.2g Protein pro kg Körpergewicht.
  • Esse mindestens 2.0g Fett pro kg Körpergewicht bis hin zu 4.0g pro kg
  • Esse rund ~100g – 150g Kohlenhydrate pro Tag, am besten nach Deinem Training

Als Wort der Warnung, diese Werte sind recht allgemein und müssen an Dich individuell angepasst werden. Mit den Mindestwerten von oben kommst Du auf ungefähr 3.000 Kalorien pro Tag. Für eine kleine Frau könnte das schon extrem viel sein, selbst wenn sie aktiv ist. Für einen mittelgroßen Mann passt es hingegen. Übernehme also nicht blind die Werte, sondern wende sie als Richtwerte an für Deine eigene Planung.

Die Animal-Based Diet ist die perfekte Wahl zum Abnehmen, für sportliche Performance und Keto-Adaption.

Was ich täglich esse + Supplemente

Diese Frage antizipierend, möchte ich hier noch kurz meinen persönliche Sicht im Hinbezug auf Ernährung teilen. Es klappt so für mich und hat sich über die Jahre so entwickelt – dennoch ist nichts in Stein gemeißelt und man lernt immer dazu. Ist es der beste Weg so zu Essen? Auf keinen Fall – das gibt es wohl kaum und vieles hängt von Dir und Deinem Lifestyle ab. Das vorweg gesagt schauen wir uns einmal einen typischen Tag an!

Normalerweise esse ich ein spätes Frühstück um 9:00 herum. Es ist die erste meiner zwei Mahlzeiten, da ich ein großer Fan von Intermittent Fasting und Fasten generell bin. Auf einer Animal-Based Diet kommen 2 große Mahlzeiten auch recht natürlich, ich könnte kaum mehr Essen, auch vom Snacken halte ich nichts. Außerdem tut es mir gut meine Essenszeit auf rund 6-8 Stunden pro Tag zu begrenzen mit einem längeren 24-36h Fast pro Woche meistens von Samstag auf Sonnabend.

Morgende

Meine Morgende starten normalerweise mit einer Tasse Espresso und ab und an einem frühen Training. efn_note]Ja, Espresso. Das ungesunde, nicht-animal-based Zeug, das hochgiftig ist und viele meiner Werte verstößt. Dennoch gibt es mir in bewussten Grenzen Lebensqualität und ist ein bewusster Genuss, Tag für Tag.[/efn_note] Wie erwähnt ist mein erstes Mahl um 9:00 rum, manchmal nach einem Workout, manchmal nicht. Es ist auch meine kohlenhydrathaltige Mahlzeit – meistens in Form von Früchten oder Honig, gelegentlich Reis. Zwei meiner Favoriten sind:

  • Stan Efferding’s Monster Mash : vorzugsweise mit Gehacktem, Bratenfleisch und Organen um Geld zu Sparen
  • Fleisch mit Organen: 400g-600g Fettes Fleisch, mit 100g Organen, sowie einigen Früchten als Beilage

Ansonsten habe ich noch ein paar weitere Favoriten aber im Großen und Ganzen ist meine Auswahl sehr robotisch und praktisch. Mich stört es nicht Tag ein Tag aus dasselbe zu essen. Mir geht es um Funktionalität, Einfachheit und Gesundheit, nicht Entertainment.

Abende

Meistens trainiere ich momentan morgens von 7:30-9:00 oder/und 14:00-16:00. Je nachdem esse ich dann zu Abend um 15-16:00. Es ist meistens komplett Keto – hoch in Fett und Protein. Ein paar Go-To’s sind:

  • Fleisch, Sardinen & Organe: 300-400g fettes Muskelfleisch mit 200g Organen, einer Dose Sardinen, etwas Fett als Dip – ab an an auch nicht süße Früchte wie Gurken
  • Groundbowl: 400g Gehacktes, mit 100g Organen, Fett und Kokosnuss, manchmal auch einem Meeresfruchtmix
  • Surf ‘n’ Turf: Fleisch mit Hering, Lachs oder Austern

Meine Ernährungsparadigmen

Dieses Bild zeigt die Savanne in der Heimat von uns Menschen, Ostafrika.
Wir entfernen uns zu fern von unseren Wurzeln.

Saisonalität ist mir sehr wichtig und ich versuche es zu einer Grundsäule meiner Lebensmittelwahl zu machen. Klappt nicht immer, aber meistens. Dazu versuche ich mir einfach vorzustellen, was ein Mensch im Moment an dem Ort an dem ich bin sammeln und jagen könnte.Keine Orangen im Winter, keine Bananen das ganze Jahr – stattdessen Früchte vermehrt im Sommer und im Winter ausschließlich Keto-Carnivore. Außerdem versuche ich mein Gemüse lokal und unbehandelt zu bekommen.

Kluges Budgeting ist mir ebenfalls sehr wichtig. Ich könnte definitiv besseres Fleisch kaufen, das ist leider momentan nicht für mich drinnen. Aus dem Grund esse ich viele günstige Zuschnitte, wie Braten und Gehacktes, sowie Organe. Eine Sache, die ich demnächst erlernen möchte, um Geld zu sparen ist das Jagen und vieles selber zu produzieren – wie Rohmilchkäse, Joghurt, Jerky und Co..

Organe sind definitiv ein Grundbaustein meiner Ernährung und ich esse nahezu alles. Meine Favoriten sind dennoch:

  • Muskeln & Haut
  • Knochen & Knorpel
  • Leber
  • Nieren
  • Gehirn
  • Herz
  • Blut

Neben diesen würde ich gerne noch weitere ausprobieren, wie Hoden, Pankreas, Nebennieren, Thymus und Co. Leider waren sie bislang schwer zu erhalten. Einige meiner Lieblingsrezepte und viele weitere Tipps kannst Du auf meinem Pinterestboard. Viele sind super einfach und günstig nachzumachen – neben der Tatsache dass alle Organe vollgepackt sind mit Nährstoffen

Supplements

Meine Supplements, findest Du hier – ich versuche alles so einfach wie möglich zu halten und alle sim Licht der Wissenschaft zu betrachten. Momentan gehören zu meinem Stack:

q? encoding=UTF8&MarketPlace=DE&ASIN=B08ZNR3V8S&ServiceVersion=20070822&ID=AsinImage&WS=1&Format= SL160 &tag=kevinjuehlk0a 21
  • Viel Steinsalz* (5-10g pro Tag)23
  • Vitamin D3* (3.000IU-5.000IU pro Tag)
  • Kollagenhydrolysat* (10-15g) oder eine Tasse Knochenbrühe
  • Magnesium Bisgycinate* (900mg) oder Malat*
  • Selbstgemachtes Knochenpulver (~1 tsp)
  • Ein paar Löffel Wasser aus seiner Pfütze oder einem Fluss (nicht empfohlen!)
  • Ein paar Prisen Erdreich (ebenfalls nicht empfohlen!)
  • Ausprobieren tue ich gerade: 5-HTP, L-Theanine, Spirulina, Berberin, N-Acetyl L-Tyrosin

Kollagen und Magnesium wollte ich jedoch bald loswerden und durch ein gutes Mineralwasser ersetzten, das genügend Mineralien enthält und in Glasflaschen kommt.

Die Take-Home Points

Und hier sind wir circa 8.000 Wörter später – um einiges der längste Post, den ich jemals geschrieben habe. Es könnte schon fasst ein kurzes eBook sein – vielleicht verfasse ich eines Tages eins und verfeinere meinen Ansatz und gehe um einiges tiefer in die jeweiligen Thematiken. Who knows!

Aber ich lasse Dich hier nicht stehen ohne eine kurze TL;DR Zusammenfassung! Wir haben einiges besprochen und um das kurz zu wiederholen diese Liste. Die wichtigsten Punkte sind:

  • Betrachte Menschen im Licht der Evolutionsgeschichte und versuche näher zur Natur zu rücken, je weiter wir uns von unseren Wurzeln entfernen, je mehr Probleme erschaffen wir
  • Pflanzen sind nicht Deine Kumpels – sie sind Lebewesen, die selber Leben wollen um jeden Preis und nicht Dein Abendessen. Sie haben viele ausgeklügelte Mechanismen und Wege entdeckt Fressfeinde zu bestrafen.
  • Nichts ist schwarz oder weiß – vieles hängt von anderen Faktoren ab und ist eher eine der 1.000 Graustufen. Tiere können der Umwelt schaden, richtig genutzt sind sie aber sehr vorteilhaft.
  • Fleisch, Organe und Tierische Produkte sind die nährstoffreichsten Lebensmittel, die wir auf dem Planeten Erde bekommen können. Sie enthalten alle Nährstoffe und exklusiev Zoonutrients, wie Creatine, Carnosin, Carnitine und dergleiche.
  • Ernährung = Eigenexperimente. Starte bestenfalls mit einer radikalen Eliminationsdiät wie der Carnivore Diet um alle möglichen Probleme mit Histmain und Autoimmunerkrankungen zu entgehen. Reintegriere von hier aus.
  • Eliminiere alle verarbeiteten Produkte, Zucker und am wichtigsten Pflanzenöle. Es gibt kein anderes Wort für sie als ernährungstechnischen Abfall. Sie sind nicht zum Verzehr gemacht.

Und hier sind wir nun – fertig. Selbst für eine Zusammenfassung recht lange, nicht? Ich hab mein Bestes gegeben. Eine Animal-Based Diet ist wie sein Cousin die Carnivore Diet, ein sehr kontroverses Thema jedenfalls von dem generellen Standpunkt von der Mehrheit betrachtet. Für mich waren die Effekte und die Lernreise Augen-öffnend – vor allem auf den Bezug wie ich Ernährung betrachte, lehre und anwende. Lange Zeit war ich selber im Team ‚Veggies‘ und habe pro Tag Kilos gegessen, während ich diverse Probleme hatte mit Autoimmunerkrankungen, meiner Schilddrüse, meinen Hormonen und Energieleveln. Zu der Zeit bemerkt man nicht wie schlecht es einem geht, im Nachhinein sieht man jedoch, wie viel Potenzial man misst. Als erstes dachte ich auch, dass Leute die karnivor essen wohl wirklich dämlich sein müssen oder gar gemeingefährlich. Es ist schon beeindruckend wie tief die vegane Propaganda greift, selbst wenn man sich selbst als distanziert betrachten würde. Im Grund suchen wir jedoch alle nach demselben – optimaler Gesundheit und Wahrheit.

Nur, dass wir auf der besseren Spur sind. Spaß beiseite – mit diesen diplomatischen Worten verabschiede ich mich für heute von Dir.

Hinterfragt weiterhin das Normale und die unsinnigen Paradigmen der Gesellschaft,

This is my Signature in Big.

Footnotes

  1. Klasse Podcast, sehr zu empfehlen, insbesondere für Nerds (wie mich), die es lieben ins Detail zu gehen und wissenschaftlich zu werden!
  2. http://www.waterside-hypotheses.com/UploadedFiles/Wading%20Paper/Supporting%20Files/model/s3_1_2.html
  3. https://www.discovermagazine.com/planet-earth/ancient-human-ancestors-may-have-grown-big-brains-scavenging-bone-marrow
  4. https://www.pnas.org/content/99/23/14624
  5. https://www.pnas.org/content/99/23/14624
  6. https://www.pnas.org/content/106/38/16034
  7. https://www.kevinstock.io/health/health-dangers-of-phytic-acid/
  8. https://kresserinstitute.com/goitrogenic-foods-and-thyroid-health/
  9. https://www.kevinstock.io/health/health-dangers-of-lectins/
  10. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24369505/
  11. https://en.wikipedia.org/wiki/Raphide
  12. https://academic.oup.com/humupd/article/21/2/228/783906
  13. Ich kam auf diese narrativ-ändernde Idee von Dr. Paul Saladino in seinem grandiosen “The Carnivore Code*“. Props an ihn an dieser Stelle! Es ist ein klasse Gedankenexperiment zum Grübeln – weil es Sinn ergibt in letzter Instanz.
  14. https://academic.oup.com/ajcn/article/96/5/1193S/4577160
  15. https://www.vegetology.com/blog/article/understanding-omega-3-why-epa-dha-are-superior-to-ala
  16. https://gtr.ukri.org/projects?ref=BB%2FL025264%2F1#:~:text=The%20majority%20of%20the%20iron,absorption%20(for%20example%20phytate).
  17. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3735932/
  18. Großartige Quellen ist die hervorragende Arbeit von Tucker Goodrich, Brad Marshall von Fireinabottle und Peter Dobromylskj von  Hyperlipid. Mache Dich auf einiges und spannender Biochemie gefasst!
  19. Ich denke, dass für dir meisten eine strikte Carnivore Diet der wohl beste Ansatz ist als radikale Eliminationsdiät, um sicher von allen Pflanzenschadstoffen Abstand zu nehmen. Nach und nach kann man dann sicher testen, welche Arten von Essen man ohne Probleme wiedereinführen kann. Vor allem saisonale Früchte können für Athleten und aktive vorteilhaft sein.
  20. https://www.academia.edu/45399287/The_evolution_of_the_human_trophic_level_during_the_Pleistocene
  21. Der Wechsel zur Agrarwirtschaft war wahrscheinlich dennoch ein Zwang. Vorher haben wir wahrscheinlich die Megafauna ausgerottet, während das Klima sich veränderte und unsere Population immer weiter anstieg. Auch die industrielle Revolution war ein notwendiges Mittel. Dennoch haben.
  22. Ein CGM ist ein kontinuierlicher Blutzuckermonitor – ein ziemlich geniales Teil, was Dir in Echtzeit Feedback gibt zu Deinem Blutzucker. Gerade um die Reaktion auf bestimmte Lebensmittel zu messen ist es ein geniales Produkt.
  23. Ein Tolles Buch über Salz und die wirklichen Fakten ist James DiNic’s Salt Fix*
This image shows a few weight plates to use in the gym.

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